Hanta-Virus - Chronologie und vollständige und wahrhaftige Aufklärung!
Teil 3.1 - Was hat es mit diesen Tests auf sich?
So, jetzt geht es so langsam aber sicher ans "Eingemachte"! :-)
Es wird ja immer getestet, ob irgendwo ein Virus ist, bzw. ob ein Mensch mit einem Virus infiziert ist.
Ständig hört man Sätze wie:
"Der Test hat ergeben, dass 'Peter Müller' mit dem Hanta-Virus (Corona-Virus, Influenza-Virus.. oder was auch immer) infiziert ist".
"Der Test war positiv".
Und so weiter.,
Und damit ist die Sache doch klar, oder?
Der Test war positiv. Ja, was gibt es da noch an Fragen zu stellen...
Naja..
Sehr viele Fragen!
Zum Beispiel:
. WAS für ein Test denn?
- Wie wird denn überhaupt getestet?
- Wie aussagekräftig ist dieser Test überhaupt?
- Bestätigt der Test denn wirklich, ob da ein Virus vorhanden ist, oder nicht?
- Testet man denn da überhaupt auf ein Virus? Wenn ja, WIE denn?
WAS genau macht man denn da überhaupt im Labor?
So was in der Art, oder?
DAS sollte man doch wissen, wenn man von einem Test spricht.
Ich mein... die Leute reden immer so daher, als wüssten sie alle ganz genau was sie meinen, wenn sie sagen, dass der Test positiv ist.
Aber das ist ja meistens gar nicht so!
Wer weiß das denn so genau, was die "Experten" da im Labor machen?
Wissen SIE es denn?
Und genau DESWEGEN schauen wir uns jetzt GENAU DAS mal richtig an, um zu verstehen, um was es da überhaupt geht.
Wenn im Labor "getestet" wird, dann bedient man sich immer der sogenannten PCR-Methode.
Ich denke, davon haben Sie bestimmt schon mal gehört.
Während der Corona-Zeit gab es ja noch diesen "Schnell-Test". Das war aber ein bisschen was anderes. Darauf kommen wir später auch noch zu sprechen. Aber erst einmal müssen wir uns den wichtigsten Test anschauen, der IMMER verwendet wird und auch in der Vergangenheit immer verwendet wurde, wenn es um ein angeblichen Nachweis für ein angebliches Virus gehen soll!
--> Was ist die PCR-Methode?
Die Abkürzung PCR steht für "Polymerase Chain Reaction". Auf deutsch: Polymerase Ketten-Reaktion.
Das heisst: Im Labor werden in vitro (also im Reagenzglas oder Petrischale) mittels eines speziellen Verfahrens Erbsubstanzen in einer Probe vervielfältigt. Diese Vervielfältigung geschieht in einer Ketten-Reaktion. Denn sobald einmal etwas kopiert wurde, dient dieses Material als Ausgangsstoff für das nächste Material. Somit entsteht eine exponentielle Vervielfältigung - eine Kettenreaktion eben.
Vereinfacht gesagt macht man aus Erbsubstanzen in einer Probe ganz viele davon. Das wird z.B. gemacht, wenn eben zu wenig Material in einer zu testenden Probe vorhanden ist. Somit hat man also mehr Masse und kann dann besser eine Überprüfung machen.
Und an dieser Stelle gehe ich mal kurz auf dieses spezielle Verfahren ein, womit die Erbsubstanz in einer Probe vervielfältigt wird. Auch wenn es jetzt etwas fachlicher wird, wäre es aber mal gut zu wissen, wovon hier eigentlich die Rede ist, wenn es um eine Vervielfältigung von Erbsubstanzen im Labor geht.
Es ist ja so, dass im menschlichen Körper ja ebenfalls ständig DNA-Bestandteile kopiert werden. Und der Mechanismus hinter dieser Polymerase Kettenreaktion ähnelt der natürlichen DNA Verdopplung (DNA Replikation), wie sie eben auch im menschlichen Körper stattfindet. Bei beiden Verfahren ist ein bestimmtes Enzym beteiligt - die sogenannte "DNA Polymerase". Sie sorgt für das Aufbauen der DNA Stränge, indem sie DNA Bausteine (Nukleotide) wie Legosteine aneinander lagert und miteinander verbindet.
Das Enzym DNA Polymerase kommt in allen Organismen vor und spielt eine wichtige Rolle in der Biotechnologie. Sie werden also für die Herstellung identischer Kopien der DNA benötigt. Das ist wichtig, damit die genetischen Informationen bei Zellwachstum und Fortpflanzung weitergeben werden können.
Der Aufbau und die Struktur der DNA Polymerasen ist je nach Art sehr unterschiedlich. Sie existieren zum Beispiel als einzelnes Enzym oder auch als größerer Enzymkomplex.
Allerdings bestehen auch Gemeinsamkeiten in ihrer Struktur: Die Einheit, die für die Beschleunigung der Reaktion zuständig ist, besitzt die Form einer geöffneten Hand und umschließt quasi den DNA Strang. Ihre jeweiligen Bereiche werden tatsächlich auch so genannt, wie die Namen der Bestandteile einer Hand; also Daumen (thumb), Finger (finger) und Handinnenfläche (palm). In dem "Handflächenbereich" befindet sich in allen DNA Polymerasen das aktive Zentrum.
Die Funktion der DNA-Polymerasen besteht also darin, einerseits die DNA Synthese zu katalysieren und zum anderen auch Korrekturen an der DNA vornehmen. Dazu werden einzelne Bausteine (Monomere) zu einer langen Kette (Polymer; "poly" = "viel"“) verbunden.
Doch wie genau bekommt man es denn nun hin, dass dieses Enzym im Labor die Vervielfältigung macht?
Nun, dazu wird ein sogenannter Thermocycler verwendet.
In diesen Thermocycler wird die zu vervielfältigende DNA mit freien Nukleotiden, DNA-Polymerasen und speziellen Primern zusammengebracht. Ein Primer ist eine kurze Nukleotidkette, die als Startersequenzen verwendet wird. Hier werden zwei Primer verwendet, die am Anfang und am Ende der zu kopierenden Stelle liegen. Sie legen auf den beiden Einzelsträngen der DNA jeweils den Startpunkt der DNA-Synthese fest, wodurch der zu vervielfältigende Bereich von beiden Seiten begrenzt wird.
Als Nukleotide werden die Bausteine von Nukleinsäuren sowohl in Strängen der RNA wie auch der DNA bezeichnet. Ein Nukleotid setzt sich aus einem Basen-, einem Zucker- und einem Phosphatanteil zusammen.
Der Thermocycler ermöglicht dann einen automatischen Ablauf der PCR, denn es sind mehrere Zyklen notwendig bis genügenden DNA vervielfältigt wurde. Bereits ein DNA-Doppelstrang als Vorlage genügt, um das Verfahren anzuwenden. Denn es muss ja eine Vorlage vorhanden sein, die ja dann kopiert werden soll.
Jetzt ist es so:
Die in den Nukleotiden enthaltenen 4 DNA Basen paaren sich immer nur in einer bestimmten Kombination (=komplementäre Basenpaarung) miteinander (Adenin mit Thymin und Guanin mit Cytosin). Der Begriff "Komplimentär" bedeutet: "gegensätzlich", aber auch "ergänzend wirken". Und weil das so ist (also das sich die DNA Basen immer nur in eine komplimentären Koombination paaren), "weiß" die DNA Polymerase auch welches Nukleotid als nächstes angefügt werden muss.
Der chemische Mechanismus, der hinter der Aneinanderreihung der einzelnen Nukleotide steckt, ist die sogenannte "Nucleophile Substitution". Das Ende des DNA Strangs greift hier jeweils das erste Phosphoratom eines Nukleotids an, wobei eine Abspaltung der zwei weiteren Phosphatgruppen erfolgt. Die hierbei freiwerdende Energie ist die Triebkraft dieser Reaktion. Es entsteht nun eine Esterbindung (hier genauer: Phosphodiesterbindung) zwischen zwei Nukleotiden.
Tja, und an dieser Stelle wird die Beschreibung des ganzen Ablaufs noch detaillierter, fachlicher (mit vielen Fremdworten) und komplexer. Das würde jetzt hier in meiner Artikelserie etwas zuweit führen, und Sie wahrscheinlich nur langweilen.
Wenn Sie aber dennoch genauer wissen wollen, was im Detail bei einer Vervielfältigung passiert, dann können Sie sich z.B. folgende Texte durchlesen:
Wichtig zu verstehen ist einfach nur, dass im Prinzip mittels eines bestimmten Verfahrens die Vervielfältigen von Erbsubstanzen, ähnlich wie sie in Ihren Körper stattfindet, hier im Labor nachgespielt werden kann.
Denn wenn sich unsere Zellen aufgrund von Wachstum oder Fortpflanzung teilen, muss sich auch der Zellkern teilen. Die dort enthaltenen genetischen Informationen müssen nämlich in Form von DNA an andere Zellen weitergegeben werden. Bevor die Kernteilung stattfindet, muss zunächst jedoch eine identische Kopie der DNA angefertigt werden. Diesen Vorgang kann man als DNA Verdopplung oder DNA Replikation bezeichnen.
Hierfür sind zahlreiche Enzyme (eben u.a. die DNA-Polymerase ) nötig. Die DNA, die normalerweise als Doppelhelix vorkommt, muss entwunden und die jeweiligen Wasserstoffbrückenbindungen zwischen den einzelnen DNA Basenpaaren aufgetrennt werden. Das kann man sich wie bei der Öffnung eines Reißverschlusses vorstellen. Die beiden offen gelegenen Einzelstränge stellen eine Vorlage für jeweils einen neu herzustellenden DNA Strang dar. An jede aufgetrennte Base kann sich jeweils ein DNA-Baustein (Nukleotid ) mit der entsprechenden passenden (komplementären) Base anlagern. Dadurch entstehen zwei identische DNA-Doppelstränge, bei denen jeweils eine Hälfte von der ursprünglichen DNA stammt und eine Hälfte neu hergestellt wurde.
Die DNA Replikation ist also die identische Verdopplung des Erbguts (DNA). Sie wird in 3 Phasen (Initiation, Elongation und Termination) unterteilt und beginnt an einem definierten Startpunkt.
Bei der DNA Replikation kann es allerdings auch mal zu Fehlern kommen, und auch äußere Einflüsse können Schäden oder Veränderungen im Erbgut veranlassen. Einige Polymerasen sind somit zusätzlich in der Lage, diese Schäden zu erkennen und zu beheben. Das kann man in etwa mit einem Korrekturprogramm vergleichen, das getippten Text auf Rechtschreibfehler absucht und gegebenenfalls korrigiert.
Das Entfernen fehlerhaft gepaarter Basen durch die Polymerasen (DNA Reparatur) ist sehr wichtig, denn Fehler in der DNA können gravierende Folgen für die Funktionstüchtigkeit der Zelle oder des gesamten Organismus haben.
Ok soweit?
Gut. :-)
Dann schauen wir uns noch ganz kurz an, was genau mit dem Thermocylcer gemacht wird.
Der gesamte Ablauf in diesem Gerät geschieht in 3 Zyklen:
1. Denaturierung: Die DNA wird auf ca. 90°C erhitzt, womit sich die Wasserstoffbrückenbindungen zwischen dem komplementären Basen auflösen. Damit wird die DNA in ihre Einzelstränge aufgetrennt.
2. Hybridisierung: Bei ca. 60°C lagern sich die spezifischen Primer an die 3' Enden der DNA Einzelstränge an. Es gilt das Prinzip der Komplementarität: Die Primer können sich gemäß ihrer Basen nur an ein komplementäres Gegenstück (Adenin mit Thymin und Cytosin mit Guanin) anlagern.
3. Polymerisation: Die Temperatur wird auf ungefähr 70°C erhöht. DNA-Polymerasen beginnen an den Primern von 3' nach 5' mit der Anlagerung von komplementären Basen (Elongation). Am Ende sind aus zwei DNA-Einzelsträngen, zwei DNA-Doppelstränge entstanden.
Nun findet eine Wiederholung dieser drei Schritte statt. Pro Zyklus steigt die Zahl der DNA-Doppelstränge dann exponentiell an (1-2-4-8-16 usw.), sodass nach 30-50 Zyklen genügend Erbgut zur Verfügung steht. Jedoch werden bei der Polymerase-Kettenreaktion keine kompletten DNA-Doppelstränge vervielfältigt, sondern nur zuvor festgelegte Teilabschnitte. Und das ist ganz wichtig zu verstehen: Also, es können nur TEIL-Abschnitte kopiert werden. Doch darauf gehe ich gleich noch einmal etwas genauer ein. Und diese Teilabschnitte kann man sehr präzise durch künstlich synthethisierte Primeer festlegen.
Ok; so weit, so gut. Dieses Gerät macht also die ganze Arbeit.
Jedoch benötigt man vorab eine bestimmte Gen-Sequenz, die ja dem zu testenden Virus zugeordnet sein soll!
Denn dieser Vorgang im Thermocylcer, den ich hier beschrieben habe, beschreibt bisher ja nur das Kopieren der Gen-Sequenz. Jedoch aber, um überhaupt zu wissen, WAS man kopieren will (um es anschließend zu testen), muss man ja vorher wissen wonach man suchen will.
Das heisst: Man benötigt ja die Gen-Sequenz des Viruses, um dann mittels dieses speziellen Verfahrens mit dem Thermocycler die Erbsubstanz in der Probe zu Vervielfältigen! Und DANN hat man ja genügend Material in der Probe zusammen-kopiert, um dann schließlich nachgucken zu können, ob da Gen-Sequenzen des Viruses drin sind oder nicht.
Oder anders gesagt: Hat das Verfahren die Erbsubstanz des Virus "gefunden" und dann ganz viele Kopien angefertigt, dann kann man aus der Probe im nächsten Schritt heraus lesen, das da eine Virus-Sequenz drin gewesen sein muss. Denn OHNE die Vervielfältigung schaffen es die Experten ja nicht aus der Probe die Erbsubstanz zu finden! Denn es ist ja so wenig da drin, dass man es nicht messen kann. Verstehen Sie? DESWEGEN die Vervielfältigung! UM überhaupt messen zu können! Hat aber das Verfahren keine Kopien anfertigen können, dann war da wohl keine Erbsubstanz eines Viruses drin. Insofern bedeutet das dann, das der Test negativ ist! Logisch, oder? Wenn aber viel kopiert wurde, dann kann gemessen werden und der Test ist positiv. So funktioniert die Idee der PCR-Methode.
Und weil es so schön war, gibt es das Ganze noch einmal, kurz auf den Punkt gebracht, auf Wikipedia.de, in einem kurzem Video vom ZDF. Klicken Sie auf der Wikipedia-Seite oben rechts in der Ecke auf das kleine Bild. Dann öffnet sich das ZDF-Video.
Wie in dem Video auch erklärt - und wie ich weiter oben auch schon angedeutet habe - wird die PCR-Methode nicht nur bei einem Virus-Test angewendet, sondern auch bei anderen Untersuchungen.
Beispielsweise in der Gerichtsmedizin und der Forensik. Man denke hier z.B. an DNA-Spuren, die ein Straftäter am Tatort hinterlassen haben könnte. Aber auch in der Lebensmitteldiagnostik oder bei Vaterschaftstests wird dieses Verfahren angewendet. Im Prinzip überall da, wo es um DNA-Tests geht.
So, und jetzt stellt sich noch die folgenden Frage:
Mit welchen Verfahren wird denn nun gemessen, ob in der so vorbereitete Probe Erbsubstanzen eines Virus drin sind oder nicht?
Das klären wir als nächstes im Teil 3.2. Und danach müssen wir noch darauf eingehen, woher man die Gen-Sequenz des Virus bekommt, damit man all diese nachfolgenden Untersuchungen überhaupt machen kann. Denn was nutzt eine PCR-Methode um ein angebliches Virus nachzuweisen, wenn man doch gar nicht weiß nach welcher Gen-Sequenz man suchen soll. Es muss die Gen-Sequenz, bzw. die DNA, des Viruses ja VORHER bekannt sein, um überhaupt herausfinden zu können, ob in der vorliegenden Probe dieses spezielle Virus vorhanden ist.
Und an dieser Stelle dürfte Ihnen nun klar werden, dass man bei einem solchen PCR-Test ja nur gezielt nach einem speziellen Virus suchen kann, oder?
Will man also wissen, ob in der Probe ein Hanta-Virus drin ist (der Mensch also mit dem Hanta-Virus infiziert ist), muss man die DNA des Hanta-Virus kennen, und dann mittels PCR-Methode danach suchen. Hat die PCR-Methode DNA-Material vervielfältigen können, sodass man dann messen kann, um zu sehen, dass da was drin ist, dann ist der Test positiv - also "Hanta-Virus-Positiv".
Will man aber ein Corona-Virus suchen, dann muss die DNA des Covid-Virus bekannt sein, damit man mittels PCR gezielt nach der DNA dieses Viruses in der Probe suchen kann. Ist da Material vervielfältigt worden und man kann reichlich messen, dann ist die Probe positiv - Corona-Positiv.
Sie merken also, man kann zur selben Zeit immer nur direkt nach EINEM Virus gezielt suchen!
Man kann nur DAS finden, wonach man GEZIELT gesucht hat!
So funktioniert der Test!
Anders herum gesagt: Wie dieser Test also NICHT funktioniert: Man sucht da irgendwie herum und findet zufällig eine bestimmte Probe eines Influenza-B-irgendwas -Virus.
Nein! Man muss gezielt nach dem Influenza-Virus (Corona. Hanta. Vogelvirus..etc.) spezifisch suchen! Und zwar nach NUR der EINEN Sequenz, die hoffentlich die richtige ist, sodass man dann auch hoffentlich richtigerweise sagen kann: "JEP. Da ist das Hanta-Virus drin!"
Will man also noch nach weiteren Viren suchen, dann muss der Test extra und speziell noch einmal gemacht werden!
Merken Sie was?
Ich gebe schon mal eine kleinen Hinweis.. ohne jetzt weiter ins Detail zu gehen:
Während einer Pandemie (oder Epidemie) wird - wenn es einmal so gesagt worden ist - NUR nach dem EINEN Virus gesucht, nach NIX anderem mehr!.
Soll heissen: Wird gesagt: "Jetzt ist Corona-Virus-Pandemie!" Dann wird auch nur nach Corona-Virus gesucht! ALLES andere wird dann außen vor gelassen!
Gut, es kann sein, dass am Anfang einer Pandemie in den ersten Tagen noch nach andere Erkältungsviren geguckt wird. Aber dann nicht mehr. Dann NUR NOCH noch dem einen Virus (mittels der PCR wie beschrieben), das jetzt angeblich da sein soll!
Und wer sucht, der findet!
Ja, ich weiß. Sie werden jetzt sagen: "Ja und? Wenn man aber überall das Virus findet, dann ist es ja wohl so, dass das Virus pandemisch vorhanden ist".
Ja, .. aber noch einmal: ALLE andere Tests auf andere Viren werden dann NICHT mehr gemacht. Woher weiß man dann also, ob da nicht noch andere Viren oder andere Faktoren eine Rolle mitspielen sollen?
Aber selbst wenn.. und meinetwegen gebe ich Ihnen den Punkt... ist es aber jetzt noch so: Ich habe gerade weiter oben ganz bewusst geschrieben: " .. und zwar nach NUR der EINEN Sequenz, die hoffentlich die richtige ist, sodass man dann auch hoffentlich richtigerweise sagen kann.."
Denn: Das Problem ist jetzt (wie weiter oben schon angedeutet), dass die PCR-Methode nur nach KLEINEN TEIL-Abschnitten von der GANZEN Virus-Sequenz sucht! Die PCR-Methode kann also nicht die gesamte Länge einer Virus-DNA-Sequenz suchen, sondern immer nur nach GANZ KLEINEN TEIL-Abschnitten aus der Gesamt-DNA!
Und DAS ist eines der "kleinen Probleme" dieser Methode...
ABER: Darauf werden wir später noch genauer zu sprechen kommen, keine Sorge! Und dann werden Sie besser verstehen, warum ich das hier gesagt habe- Sie könnten sich das aber schon mal vorab merken - also: das die PCR-Methode nur nach winzigen TEIL-Abschnitte aus der gesamten DNA des angeblichen Viruses sucht. Die Primer (die das Ende und den Anfang der zu suchenden DNA-Sequenz markieren) sind so gestellt, dass sie eben nur einen kleinen Teil-Abschnitt der DNA-Sequenz eines Viruses markieren können. Und dann sucht das Enzym "DNA Polymerase" nach diesen KLEINEN Teil-Abschnitt, kopiert diesen dann (wenn gefunden) und sucht dann weiter, und kopiert dann wieder und so weiter, bis keine Abschnitte mehr gefunden worden sind. Und dann "hoffen wir" das diese kleine TEIL-Sequenzen, die kopiert worden sind, wirklich die Teil-Sequenzen des Viruses waren....
So..
... und im nächsten Unterpunkt des 3. Teils kommen wir zu der Methode, die man anwendet, nachdem die PCR ihre Arbeit getan hat. Anschließend - im drittel Unterpunkt - schauen wir uns diese sogenannte Sequenzierung genauer an. Dann erst wird Ihnen richtig klar werden, was hier im Labor wirklich gemacht wird, und ob es sich wirklich um ein echten Nachweis eines Viruses handelt, oder nicht.
So denn.. weiter geht es hiermit:
--> Wie die DNA-Sequenz eines Virus bestimmt wird. (kommt bald..)
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