Iran-Krieg 2026 - Wie alles Begann


Veröffentlicht am 22.03.2026



Es war der 28.02.2026.

Der Iran wurde von USA und Israel angegriffen.

Der Beginn eines neuen und großen Krieges.


Aber natürlich ist der Krieg nicht plötzlich "ausgebrochen".

Denn ein Krieg entsteht nicht auf diese Weise. Die Kampf-Angriffe wurden gezielt von der USA und Israel begonnen. Und das hat eine lange Vorgeschichte.

Und das ist eigentlich so gut wie immer so. Kriege brechen nicht "plötzlich aus". Sie werden oftmals von langer Hand geplant oder haben eben eine lange Vorgeschichte, wobei der Angreifer des Krieges lange vorher mehrmals davor gewarnt hat mit Militärtischen Mitteln vorzugehen, wenn bestimmte Dinge nicht so laufen würden wie verhandelt.

Und so war es auch hier.

Der Iran und USA waren z.B. schon lange in Verhandlungen über das Atomprogramm des Irans. Die USA hatte immer nur gefordert, dass sie nur sehr wenig Uran-Anreicherungen verwenden dürfen. Aber oftmals waren die Vorgaben nicht im Sinne des Irans.

Zur kurzen Einstimmung - bevor wir richtig tief reingehen - hier mal ein Fernseher-Beitrag dazu vor 4 Jahren:

tagesschau vom 14.04.2021:
Der Iran plant nach dem mutmaßlich israelischen Angriff auf seine Atomanlage Natans den Grad seiner Urananreicherung auf 60 Prozent zu erhöhen. Es wäre der höchste Grad der Anreicherung, den der Iran bisher verfolgt hat. Nach einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Irna wird Vize-Außenminister Abbas Aragchi auch die UN-Atombehörde IAEA davon in Kenntnis setzen. Aragchi ist derzeit in Wien, um die iranische Delegation bei den Gesprächen über die Zukunft des Atomabkommens zu leiten.


Quelle:
Iran plant Steigerung der Urananreicherung


Dadurch hatten sich die USA und Israel schon provoziert gefühlt.


Doch warum eigentlich?

Um was geht es denn eigentlich bei dem Atomprogramm?


Und genau das müssten wir uns vorweg betrachten um die ganze Situation besser verstehen zu können.

Gut, wer diese Angelegenheit all die Jahre immer wieder in den Medien verfolgt hat, wusste ja nun Bescheid. Aber für all diejenigen, die da nicht immer so hingeguckt haben (wozu ich mich auch zählen muss), sollte sich die nachfolgende Zusammenfassung der Geschichte mal durchlesen.
Ja, diese Vorgeschichte mag etwas Datenlastig sein und oft einige schwer aussprechenden iranische Namen und Orte und Städte beinhalten, aber am Ende versteht man besser was eigentlich die ganze Zeit los war. Man muss sich ja natürlich nicht jedes Detail merken. Es geht nur darum einen groben Überblick zu erhalten über die Gesamtsituation.

Auch ist dieser erste Artikel dadurch etwas länger geworden. Aber dafür werden die nächsten Teile wesentlich und hoffentlich kürzer werden. :-)



-- Das Atomprogramm --


Vorweg ein Kurzer Hinweis:
Die Informationen über die Geschichte des Atomprogramms habe ich von dem Wikipedia -Artikel zum Iran Atomprogramm übernommen. Wikipedia selber stützt sich bei Ihren Quellen über die Geschichte aus verschiedenen öffentlichen Medien.
Ich gebe das Ganze hier einfach mal etwas verkürzt wieder und beschränke mich auf die wichtigsten Punkte. Es handelt sich also nur um eine grobe Wiedergabe der Abfolge. Teilweise habe ich auch ein paar eigene Worte dazwischen geschrieben.

Ich denke, auch so kann man recht gut erkennen, was damals so ungefähr gelaufen ist. Allerdings kann ich natürlich nicht sagen, ob im Hintergrund noch andere Dinge abgelaufen sind, von denen wir nichts wissen.

Gut, dann legen wir mal los.

Also, worum geht es nun bei dem Atomprogramm?

Vereinfacht gesagt, geht es um die Uran-Anreicherung für die Produktion für Kernenergie, um das Land mit Atom-Strom zu versorgen.

Zitat aus dem Artikel:
Das iranische Atomprogramm umfasst nach offizieller Verlautbarung die Bemühungen, die Energieversorgung des Landes Iran um die Nutzung der Kernenergie zu ergänzen. Diese Bemühungen wurden bereits im Jahre 1959 aufgenommen. Durch die Islamische Revolution und den Ersten Golfkrieg wurden die Arbeiten unterbrochen. Am 21. August 2010 wurde das Kernkraftwerk Buschehr offiziell von der iranischen Führung eröffnet; die Internationale Atomenergieorganisation (IAEO bzw. englisch IAEA für International Atomic Energy Agency) nennt den 20. Juli 2011 als Beginn der kommerziellen Stromerzeugung.


Doch jetzt kommt das Problem, dass USA und Israel den Verdacht hatten, dass der Iran das Uran auch benutzen will oder wollte, um damit Atomwaffen zu bauen.

Zitat aus dem Artikel:
Die Regierung von Iran stand jedoch im Verdacht, auch die Entwicklung von Atomwaffen zu betreiben. Nach US-Angaben betrieb Iran bis in die späten 1970er Jahre - bis zum Ende der Regierung unter Schah Mohammad Reza Pahlavi - ein entsprechendes Atomprogramm. Abdul Kadir Khan, ein Entwickler des pakistanischen Atomwaffenprogramms, gab 2004 zu, noch in den späten 1980er Jahren Pläne für Gaszentrifugen an Iran verkauft zu haben. Von Seiten der Regierung wurde die Entwicklung von Atomwaffen bestritten, das Atomprogramm werde lediglich friedlich genutzt. Für eine Atombombe ist ein Anreicherungsgrad von mindestens 85 Prozent notwendig, ein Anreicherungsgrad von 20 Prozent wird für die Produktion medizinischer Isotope zur Krebsbehandlung benötigt.
Der erste Aufruf zur Atomwaffenentwicklung kam 1988 von Rafsandschani. Das damalige Staatsoberhaupt des Iran, Ali Chamenei, verbot 2005 in einem religiösen Rechtsgutachten (Fatwa) Massenvernichtungswaffen als unvereinbar mit dem Islam. Eine Vernichtung Israels wird häufig als eines der strategischen Ziele hinter den nuklearen Ambitionen Irans beschrieben, da sowohl Chamenei als auch sein Vorgänger Ruhollah Chomeini wie auch mehrere iranische Präsidenten indirekt oder direkt eine Vernichtung Israels angekündigt oder als Ziel ausgerufen hatten und Iran durch Waffenlieferungen an und Finanzierung von Hamas, Hisbollah und Huthis Israel bekämpfen lässt.


Deswegen hat die USA und Israel eben immer wieder mit den Iran darüber verhandelt, die Uran-Anreicherung zu reduzieren.


An dieser Stelle ganz kurz was zum Thema "Uran-Anreicherung":

Um Uran-Metalle für die Kernkraftwerke herzustellen, wird Uran aus Uranerz in Bergwerken gewonnen; oder als Nebenprodukt beim Abbau anderer Stoffe. Nach dem Abbau wird das uranhaltige Material vom übrigen Gestein getrennt, gebrochen und zermahlen. Danach wird das Uran auf chemischem Weg aus dem Restgestein herausgelöst und gereinigt. Das Produkt ist ein gelbes Pulver. Es besteht zu 90 Prozent aus einer Verbindung von Uran und Sauerstoff (Uranoxid) und wird wegen seines Aussehens "yellow cake" (gelber Kuchen) genannt.
Von den in der Natur vorkommenden Uransorten (sogenannten Isotopen) ist nur das Uran-235 leicht spaltbar. Doch Natururan und "yellow cake" bestehen hauptsächlich aus schwer spaltbarem Uran-238 und nur zu 0,7 Prozent aus Uran-235. Das ist zu wenig für das Aufrechterhalten einer Kettenreaktion in Leichtwasserreaktoren. Das Natururan muss daher "angereichert" werden, d. h. der Anteil von Uran-235 erhöht werden: Dazu wird mit einem aufwendigen Verfahren mit Gaszentrifugen einem Teil des Urans das U-235 entzogen (es wird abgereichert) und dem andern Teil zugefügt, bis dieser 4 bis 5 Prozent Uran-235 enthält.
Will man aber Atomwaffen herstellen, dann benötigt man mindestens eine Anreicherung von 85 Prozent. Für andere (auch zivile) Anwendungen, z.B. für Forschungsreaktoren, wird bis höchstens 20 Prozent Uran-Anreicherung benötigt.
Um jetzt aber mindestens 85 Prozent Uran zu haben und daraus Atomwaffen herzustellen, braucht es noch sehr viel mehr an Technologie, an Wissen, an Erfahrung, zum Teil auch an experimentellen Tests, die man durchführen muss, um zu einer funktionstüchtigen Atomwaffe zu kommen. Da gibt es eine Vielzahl an Dingen, die weitestgehend unter Verschluss gehalten werden.


Weitere Informationen rum um Uran z.B. hier: kernenergie.ch - Brennstoffkreislauf


Das ist nun die Grundlage für das Verständnis von diesen ganzen Thema des Atom-Programms.


Jetzt ist es aber auch so:
Im Boden Irans liegen die weltweit zweitgrößten Vorkommen an fossilen Energiequellen - Erdöl und Erdgas zusammengenommen. Der Iran allerdings fand es irgendwann keine so gute Idee, dass Erdöl immer nur als Brennstoff zu verwenden, Dafür ist es zu kostbar.

Der damalige Schar Mohammad Reza Pahlavi erklärte in seiner Neujahrsansprache vom 21. März 1974 folgendes:

"Wir werden so rasch wie möglich die Atomenergie und alternative Energiequellen nutzen, um Öl für die Herstellung chemischer und petrochemischer Produkte zu reservieren. Wir sollten Öl, diese kostbare Substanz, nicht einfach als gewöhnlichen Brennstoff verwenden."

Im Iran wollte man weniger Öl, dafür aber mehr Kernenergie, Gas und Wasserkraft für die Energieerzeugung verwenden.

Hmm... vielleicht wollten sie sich ein wenig unabhängig machen mit der Energieerzeugung?

Naja, schauen wir mal.


Die Anfänge

Gehen wir nun mit der Geschichte weiter ins Detail.

Am 1. Juli 1968 unterzeichnete der Iran den sogenannten Atomwaffensperrvertrag, der nach der Hinterlegung der Ratifizierung bei den Signatarstaaten (also die Staaten, die ein völkerrechtlichen Vertrag unterzeichnet hatten) am 5. März 1970 für Iran in Kraft trat. Signatarstaaten dürfen Kernenergie dem Vertrag zufolge ausschließlich für zivile Zwecke einsetzen. Jede militärische Nutzung ist untersagt und mit Sanktionen bedroht. 1974 wurde die Iranische Atomenergieorganisation (AEOI) unter der Leitung von Akbar Etemad gegründet.

Der 1931 geborene Akbar Etemad, der 1963 Chef der Forschungsgruppe "Nuclear Reactor Shielding" wurde und 1967 zum Vizeminister im Ministerium für Forschung und Wissenschaft ernannt wurde, sollte das iranische Atomprogramm zu leiten.
Er wollte das aber unabhängig von einer Regierung machen, denn er war die Meinung (die er in ein Memorandum verfasste), ein Atomprogramm könne nicht diktiert werden; es brauche ein pragmatisches Vorgehen, das nötige Geld, die nötige Infrastruktur und Zeit für die Forschung. Es brauche des Weiteren gute politische Verhältnisse mit anderen Atomstaaten und stabile Verhältnisse im Land. Das Papier von 16 Seiten wurde vom Schah akzeptiert. Akbar Etemad bekam in der Folge freie Hand. Er begründete 1974 die Iranische Atomenergieorganisation (AEOI) und wurde deren erster Präsident. Innerhalb von einem halben Jahr hatte er ein Team von rund 100 Leuten für die Organisation beisammen und konnte mit der Planung beginnen. Im zweiten Schritt wurden der Forschungsreaktor und die Laboratorien von der Universität in die neue Organisation überführt.

Der Bau von kerntechnischen Anlagen erforderte Bedingungen, die in Iran nicht leicht zu erfüllen waren. Die Reaktoren benötigen erhebliche Mengen Wasser, sie müssen an ein Transportsystem angebunden sein, auch für schwere Geräte, und sie müssen mit dem Stromnetz des Landes verbunden werden, doch möglichst weit weg von dicht besiedelten Gebiet liegen. Darüber hinaus sollte es in dem Gebiet keine Erdbeben geben,

1975 unterzeichnete der amerikanische Außenminister Henry Kissinger das "National Security Decision Memorandum 292" zur amerikanisch-iranischen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Nukleartechnologie. Es sah den Verkauf von Nukleartechnik im Wert von über sechs Milliarden US-Dollar an Iran vor. Bis in die 1970er Jahre wurden zwischen den USA und Iran diesbezüglich mehrere Abkommen getroffen. 1976 wurde Iran angeboten, eine Anlage zur Extraktion von Plutonium von den USA zu kaufen und zu betreiben. Die Vereinbarung bezog sich auf einen kompletten Nuklearkreislauf.
Im Oktober 1976 wurde dieses Angebot von Präsident Gerald Ford zurückgezogen. Da die Verhandlungen mit den USA nicht zum Abschluss gebracht werden konnten, kamen deutsche und französische Unternehmen zum Zuge. Die deutsche Bundesregierung unter Helmut Schmidt unterstützte westdeutsche Unternehmen dabei, Atomreaktoren in den Iran zu verkaufen.
Um die Versorgung der iranischen Reaktoren mit angereichertem Uran sicherzustellen, ging 1975 als Ergebnis von französisch-iranischen Verhandlungen der zehnprozentige schwedische Anteil an Eurodif, einem europäischen Unternehmen für Urananreicherung, an Iran über.
Nach der Islamischen Revolution 1979 stellte Iran seine Zahlungen ein. 1991 wurde mit der französischen Regierung eine Einigung über die Rückzahlung der geleisteten Anzahlung und die Aufhebung der iranischen Rechte auf Lieferung angereicherten Urans erreicht:



Erste Kernkraftwerke

Es waren westdeutsche Unternehmen, die 1974 einen Vertrag über den Bau des ersten iranischen Atomkraftwerks nahe der Stadt Buschehr abschlossen. Die deutsche Kraftwerk-Union AG, die den Reaktor bauen sollte, hatte mit der Sowjetunion einen Vertrag geschlossen, der die Lieferung von angereichertem Uran nach Inbetriebnahme des Reaktors für die folgenden 10 Jahre sichern sollte. Um den Vertrag politisch zu unterstützen, schloss die Bundesregierung ein Abkommen über die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kernenergie mit Iran, das am 4. Juli 1976 in Teheran unterzeichnet wurde.
Eigentlich sollten dann noch 4 weitere Atomkraftwerke gebaut werden, aber wegen Zahlungsschwierigkeiten des Irans wurden diese nie gebaut.
Die Arbeiten am Bau des Reaktors wurden jedoch durch die Islamische Revolution 1979 und den Ersten Golfkrieg unterbrochen.
Nach Beendigung des Iran-Irak-Krieges wurde verstärkt ab 1990 auch nach neuen ausländischen Partnern, u. a. China und Pakistan, gesucht. Am 21. Januar 1991 unterzeichnete Iran mit China einen Vertrag zum Bau eines weiteren kleinen 27-Kilowatt-Forschungsreaktors in Isfahan. Auch der Erwerb eines kleinen Calutron aus China soll vereinbart worden sein. 1995 unterzeichnete Iran einen Vertrag mit Russland über die Fertigstellung des Reaktors von Buschehr, die bis 2010 andauerte.


Kerntechnische Einrichtungen

Teheran

Der Tehran Research Reactor mit einer Leistung von 5 MW wurde 1967 mit Hilfe der Vereinigten Staaten errichtet. . Die ersten Brennstäbe wurden von den USA bereitgestellt, die jedoch nach der islamischen Revolution sämtliche Lieferungen einstellten. Ab 1987 wurde mit Argentinien für die Lieferung von Brennelementen ein Vertrag ausgehandelt; dazu wurde der Reaktor für den Betrieb mit 20 % angereichertem Uran umgewandelt. Die Lieferung von 115,8 kg angereichertem Uran erfolgte 1993. Nachdem der Brennstoff für diesen Reaktor innerhalb eines Jahres ausgehen würde, kündigte am 7. Februar 2010 der Leiter der iranischen Atomenergiebehörde, Ali Akbar Salehi, an, in der Atomanlage Natanz den Brennstoff dafür anreichern zu wollen


Buschehr

Das Kernkraftwerk Buschehr befindet sich 17 Kilometer südlich der gleichnamigen Stadt am Persischen Golf. Es soll vor allem die landeinwärts gelegene Großstadt Schiraz mit Energie versorgen. Schon 1974 schloss die westdeutsche Kraftwerk-Union AG, ein Joint Venture der Siemens AG und von AEG-Telefunken, einen Vertrag über den Bau im Umfang von vier bis sechs Milliarden US-Dollar ab. Die Bauarbeiten sollten ursprünglich bis 1982 abgeschlossen sein.
Im Januar 1979 wurde der Bau unterbrochen, nachdem im Verlauf der Islamischen Revolution die Wirtschaft des Landes praktisch zum Stillstand gekommen war. Im Juli zog sich die Kraftwerk-Union aus dem Projekt zurück, da sich Iran im Zahlungsrückstand befand. Der Bau wurde nicht ganz fertig gestellt. 1995 unterzeichnete Iran einen Vertrag mit Russland über die Fertigstellung des Reaktors von Buschehr. Die Verhandlungen hierzu begannen bereits 1990 ie Anlage sollte ursprünglich im Laufe des Jahres 2005 in Betrieb gehen. Im Januar 2006 wurde seitens des russischen Konzerns angekündigt, die Arbeiten in Buschehr ungeachtet der Zuspitzungen im Atomstreit fortsetzen zu wollen
Ab dem 21. August 2010 wurde der Reaktor erstmals mit Brennstäben bestückt, bis zum 5. September 2010 war die Installation aller 163 Brennstäbe in den Reaktor vorgesehen. Die Installation der Brennelemente begann am 26. Oktober 2010. Am 25. Februar 2011 wurde bekannt, dass alle 163 Brennelemente wieder ausgebaut werden müssen. Am 4. September 2011 wurde das Kernkraftwerk Buschehr erstmals an das Stromnetz angeschlossen.


Natanz

Die durch Flugabwehrsysteme geschützte unterirdische Anlage von Natanz liegt etwa 225 km südsüdöstlich von Teheran in der trockenen Landesmitte. Hier betrieb Iran ein Projekt zur Urananreicherung. Nach Angaben der IAEO hat sich Iran in den 1980er Jahren aus Pakistan Anleitungen zum Bau von Zentrifugen besorgt, mit denen das Uran bis zur Waffenfähigkeit angereichert werden kann.
Iranischen Aussagen zufolge sollte Uran in Natanz nur bis zu einem Grad von 3,5 Prozent angereichert werden, was für Atomkraftwerks-Brennstoff reichen würde, nicht jedoch für eine militärische Nutzung
2003 wurde ein vertraulicher IAEO-Bericht bekannt, in dem es hieß, dass man Proben aus waffentauglichem Uran, das aus Natanz stammt, gefunden habe. Iran machte damals kontaminierte, eingeführte Ausrüstungen dafür verantwortlich. Diese Darstellung wurde später durch unabhängige Untersuchungen bestätigt.
Am 9. Februar 2010 gab der Leiter der iranischen Atombehörde, Ali Akbar Salehi, bekannt, dass in Natanz mit der Produktion von auf 20 % angereichertem Uran begonnen worden sei



Fordo/Qom

Der Atomanlage Fordo bei Qom wird wegen ihrer auf maximal 3000 Zentrifugen begrenzten Kapazität eine ausschließlich militärische Zweckbestimmung (Hochanreicherung) unterstellt. Am 25. Oktober 2009 besuchten vier Inspekteure der IAEO die Anlage. Die Anlage in Fordo wurde Ende 2011/Anfang 2012 in Betrieb genommen.
Die Schließung der Anlage in Fordo ist eine der Forderungen der P5+1 (Gruppe der 5 permanenten Mitglieder des UN-Sicherheitsrats plus Deutschland) an Iran. Am 21. Januar 2013 soll es, nach Angaben von Reza Khalili (ein Pseudonym), in der Anlage zu einer schweren Explosion gekommen sein. Die IAEO erklärte am 30. Januar 2013, es habe keine Explosion in Fordo gegeben und bestätigte damit das iranische Dementi.


Isfahan

Die Universitätsstadt Isfahan gilt als Zentrum der iranischen Kernforschung; dort befindet sich eine Anlage zur Produktion von Brennstäben. In den Anlagen von Isfahan kann Uran auch in das gasförmige Uranhexafluorid umgewandelt werden (Urankonversion) - ein notwendiger Ausgangsstoff für angereichertes Uran.


Arak

In der Nähe von Arak wird Schweres Wasser zur Moderation von Reaktoren hergestellt. Mit dem Bau der Anlage wurde nach offiziellen Angaben bereits 1996 begonnen.



Zeitlinie der Kontroverse

Und nun beginnt die Zeit, wo die Probleme mit den Verhandlungen langsam losgehen. Ein stetiges hin und her mit Abkommen, Verhandlungen und Verträge wird nun über etliche Jahre stattfinden, wobei der Iran mehr und mehr unter Druck gesetzt wird.



--- 2002 bis 2004 ---

Im Jahr 2002 wurde bekannt, dass die Islamische Republik Iran Atomanlagen unterhielt, die der IAEO verheimlicht worden waren, unter anderem in Natanz und Arak. Dabei spielten Geheimdienstkontakte des Journalisten Seymour Hersh, Aussagen iranischer Dissidenten sowie die militärische Aufklärung mittels Satellitenfotografie eine Rolle. Im März 2004 forderte die IAEO Teheran auf, bis Juni alle Pläne und Informationen seines Atomprogramms offenzulegen. Iran kam dieser Forderung in der folgenden Zeit jedoch nicht nach.


--- 2005 ---

Mit der Wahl von Mahmud Ahmadinedschad am 3. August 2005 zum Präsidenten der Islamischen Republik Iran verschärfte sich der Konflikt um das iranische Atomprogramm.
Im August 2005 erließ das Staatsoberhaupt Ali Chamene'i eine Fatwa, die Herstellung und Gebrauch von Atomwaffen verbietet, und gab sie der IAEO bekannt. Mitte Dezember 2005 billigte Präsident Ahmadinedschad ein Gesetz, dem zufolge das Land die internationale Kontrolle seiner Atomanlagen jederzeit aussetzen darf!
Die Regierung Ahmadinedschad nannte die Position des Atomwaffensperrvertrags (NPT) "scheinheilig" und "doppelzüngig" und verwies einerseits auf das ursprüngliche Ziel des Vertrags, nämlich die globale nukleare Abrüstung voranzutreiben, andererseits auf das Verhalten der drei De-facto-Atommächte Israel, Indien und Pakistan, die übrigens den Atomwaffensperrvertrag nicht unterzeichnet haben. Diese drei Staaten eigneten sich Atomwaffen in Geheimprojekten an (Israel 1968, Indien 1974 und Pakistan 1990). Das Eingeständnis Israels führte nach Meinung der Deutschen Welle den Druck des Westens (USA und EU) auf Iran ad absurdum, da Israel sich zwar der IAEO anschloss, nicht aber dem NPT.
Der Iran bestreitet nach wie vor sein Streben nach Atomwaffen vehement: das Atomprogramm diene der Diversifizierung seiner Energieversorgung, besonders vor dem Hintergrund der Verdoppelung der iranischen Bevölkerung in den vergangenen 20 Jahren und der weltweiten Sorge um eine Erschöpfung der Ölvorräte. Angesichts steigender Ölpreise ist es für Iran auch wirtschaftlich von Interesse, mehr Öl zum Export zur Verfügung zu haben und Strom im Inland mit Atomkraft zu produzieren.

Insbesondere die USA meint einfach, dass der Iran kein Atomprogramm brauche, da das Land über umfangreiche Öl- und Erdgasreserven verfüge und deren Ausbeutung billiger sei als die Bemühungen zur Gewinnung nuklearer Energie. Iran bezichtigt die USA im Gegenzug, lediglich das seiner Meinung nach illegale Atommonopol Israels im Nahen Osten aufrechterhalten zu wollen.

Begründung:
Zwei der Hauptgründe, die gegen ein iranisches Atomprogramm genannt wurden, war die Machtverlagerung in Nahost auf die iranische Seite und Ängste der israelischen Regierung. Hohe Vertreter der iranischen Regierung, wie der ehemalige Präsident Mahmud Ahmadinedschad, drohten wiederholt und öffentlich mit der Vernichtung des "zionistischen Regimes", womit die Beseitigung des israelischen Staates gemeint ist, der als "Unrechtsregime" und "Besatzerstaat" tituliert wird. Hinzu kommen die z. T. stark ausgeprägten fundamentalistischen Strukturen wie auch die in den meisten westlichen Medien als gesichert geltende Unterstützung militanter Gruppierungen wie der libanesischen Hisbollah durch die Regierung in Teheran. Dies ist nicht der einzige Anlass, der das Misstrauen der IAEO und zahlreicher Staaten, insbesondere Israels, gegenüber der Regierung in Teheran verstärkte, da es sich insbesondere bei der Urananreicherung um eine so genannte Dual-Use-Technologie handelt. Ein Verfahren, das sowohl zu zivilen als auch militärischen Zwecken verwendet werden kann.

Anmerkung von mir:
Also: Weil sich der eine oder andere Iranische Vertreter mal so negativ gegenüber Israel geäußert hat, meinte Israel das wörtlich zu nehmen und deswegen zu glauben, der Iran würde Israel vernichten wollen. Aber ob die das wirklich ernst meinten, nur weil sich mal ein Regierungschef negativ geäußert hat, das ist nicht wirklich klar.
Man muss dazu sagen, dass es auch schon viele andere Leute erlebt haben. Tut man sich öffentlich negativ oder kritisch gegenüber Israel äußern, bekommt man schon recht schnell üble Probleme am Hals. So tickt Israel eben.. (Anmerkung Ende)


Naja, weiterhin bot Russland 2005 den Iran an, die Urananreicherung in ihr Land vorzunehmen. Erst wiesen sie den Vorschlag ab, später aber haben sie zugestimmt. Und auch das wurde natürlich wieder als Zeichen einer Hinhalte-Technik gedeutet.

Auch hatte die IAEO bisher keine Beweise für die iranische Atomwaffen finden können.



--- 2006 ---

Trotzdem waren die IAEO sich nicht sicher, ob das Atomprogramm des Iran nicht dennoch für nicht-friedliche Zwecke missbraucht werden könnte. Frankreich lehnte damals eine Wiederaufnahme von Verhandlungen mit Iran ab, solange das Land sein umstrittenes Atomprogramm nicht "vollständig aussetzt". Ein militärisches Eingreifen hingegen bezeichnete der französische Generalstabschef Henri Bentégeat damals als einen schweren Fehler: "Das wäre aus heutiger Sicht vollkommen verrückt", so Bentégeat in einem Hörfunkinterview. Er warnte für einen solchen Fall vor einem "entsetzlichen Drama" im Nahen Osten, nannte jedoch zugleich die Vorstellung, das Regime in Teheran könnte sich in den Besitz von Atomwaffen bringen, einen "echten Alptraum".


Anmerkung von mir:
Sie sehen also, der Iran wird und wurde immer wieder bezichtigt sein Atomprogramm für militärische Zwecke zu benutzen. Das ist so das Hauptproblem was sich durch die ganze Geschichte zieht. (Anmerkung Ende)


2006 wollte der Iran sich dann wieder von der freiwilligen Kooperation mit der IAEO lösen und künftig wieder in industriellem Umfang Uran anreichern. Das fanden die anderen Staaten nicht so gut und der britische Außenministers Jack Straw erklärte, Iran habe jetzt noch einige Wochen Zeit, die Urananreicherung zu stoppen. Ansonsten seien Maßnahmen, die Sanktionen einschließen könnten, "so gut wie unvermeidlich".

Der iranische Präsident Ahmadinedschad kommentierte die IAEO-Resolution unterdessen in einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA mit den Worten: "Ihr könnt noch so viele Resolutionen dieser Art verabschieden und weiterträumen, aber ihr könnt den Fortschritt in Iran nicht verhindern."

Auch der russische Außenminister meinte, Iran habe das Atomprogramm erst einmal einzufrieren um wieder Vertrauen zu schaffen.

Und dann kam es zu einer Sabotage:
Nach einem Artikel in der New York Times vom 20. August 2008 soll die CIA mit Hilfe von drei Schweizer Ingenieuren, die in das Khan-Netzwerk eingebunden waren, das iranische Atomprogramm bewusst sabotiert haben. Dadurch sollen in der Anreicherungsanlage Natanz Anfang 2006 50 Zentrifugen durch Manipulationen an einem Stromversorgungsteil explodiert sein.

Auch interessant: Im Januar 2007 starb der Mitbegründer des "Nuclear Technology Center" und Spezialist für Urananreicherung Ardeshir Hosseinpour in Isfahan unter bisher ungeklärten Umständen an einer Gasvergiftung.

Anmerkung von mir:
Man muss wissen, das der Iran natürlich auch von USA- und Israelischen Geheimdienst unterwandert wurde, um eben an reichlich Informationen zu kommen. Und wer weiß.. ob der Mossad nicht auch was mit diesen seltsamen Tod zu tun hatte. (Anmerkung Ende)



--- 2007 ---

Deswegen hat man 2007 folgendes sagen können:
Die Islamische Republik Iran ist nach Einschätzung der US-Geheimdienste nicht im Besitz von Atomwaffen, wie es in Meldungen Anfang Februar 2007 hieß. Iran habe wahrscheinlich auch noch kein für die Atomwaffenproduktion notwendiges spaltbares Nuklearmaterial produziert oder erworben, sagte der US-Geheimdienstdirektor John Negroponte. Dennoch sei die Möglichkeit, dass Iran Atomwaffen herstelle und Raketen damit ausstatte, ein "Grund zur äußersten Besorgnis". Das größte Problem stellt seinen Worten zufolge aber weiter das Terrornetzwerk al-Qaida dar.

Auch im diesen Jahr sollte der Iran dann ein Fragenkatalog zu einem Atomprogramm mit Plutonium und Polonium 210 beantworten. Obwohl der Iran erklärte, dass die Experimente mit Plutonium schon 1993 beendet worden seien, wollten sie dennoch als Zeichen guten Willens diese Fragen beantworten.



--- 2008 ---

Am 22. Februar 2008 berichtete die IAEO über die Ergebnisse des abgearbeiteten Arbeitsplans aus 2007. Sie konstatierte, dass die Antworten auf die offenen Fragen des Arbeitsplanes im Einklang mit ihren eigenen Erkenntnissen seien oder nicht im Widerspruch dazu stünden.
Der Iran sagte aber, sie werden in einem Jahr über Atomenergie verfügen. Daraufhin stellte die Sechser-Verhandlungsgruppe (China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Russland und die USA) Iran technische und finanzielle Hilfe zur Entwicklung der zivilen Atomenergie in Aussicht, darunter auch Atomreaktoren und Lieferungen von Kernbrennstoff. Im Gegenzug müsse der Nahost-Staat die Urananreicherung aussetzen. Das empfand der Iran als leeres Versprechen und sah das Ganze als Möglichkeit dem Iran zivile Nutzung von Atomenergie zu verhindern.



--- 2009 ---

Anfang April 2009 gab Präsident Mahmud Ahmadinedschad die Eröffnung einer betriebsbereiten Uranfabrik in Isfahan bekannt, die unter anderem den 40-Megawatt-Forschungsreaktor in Arak mit Brennstäben versorgen soll.
Im September 2009 sah der Chef der Atomenergiebehörde keine Beweise für ein iranisches Atomwaffenprogramm.
Bei den Genfer Gesprächen der fünf UNO-Vetomächte und Deutschland am 1. Oktober 2009 erklärte der iranische Unterhändler Said Dschalili "im Prinzip" die Zustimmung seines Landes, die Urananreicherung nach Russland zu verlagern. Iran bestehe jedoch auf seinem Recht zur Atomforschung. Das Land werde dabei aber seinen Verpflichtungen gemäß dem Atomwaffensperrvertrag nachkommen. Weiterhin kündigte Iran die volle Kooperation mit der IAEO an. Auch die kürzlich bekannt gewordene zweite Anreicherungsanlage in Qom dürfe inspiziert werden. Eine Woche später, am 7. Oktober, beschuldigte die iranische Regierung die USA, in das mysteriöse Verschwinden des Atomwissenschaftlers Schahram Amiri verwickelt zu sein, und stellte ihre Zustimmung in Frage.


Abbruch der Gespräche

Daraufhin wollte der Iran keine Gespräche mehr über das Atomprogramm führen, was der Präsident Mahmud Ahmadinedschad am 1. Dezember 2009 bekannt gab, und auch die Anreicherung sollte nicht mehr im Ausland stattfinden, da der Iran selbst über diese Ressourcen verfügen.



--- 2010 ---

Urananreicherung auf 20 Prozent

Am 9. Februar 2010 kündigte ein Sprecher der iranischen Atomenergiebehörde an, mit der Anreicherung von Uran auf 20 % zu beginnen, Irans Außenminister Manutschehr Mottaki unterbreitete am 5. Februar 2010 auf der Münchner Sicherheitskonferenz dem Westen das Angebot, "zeitgleich" den Austausch von niedrig angereichertem Uran gegen hochangereichertes Uran vornehmen zu lassen. Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums erklärte am 8. Februar 2010, die Anreicherung auf 20 % würde nicht gegen den Atomwaffensperrvertrag verstoßen.

Am 10. Februar 2010 kündigte daraufhin der amerikanische Präsident Barack Obama umfangreiche Sanktionen gegen Iran an. Die durch die USA verhängten Wirtschaftssanktionen stärkten die iranischen Revolutionsgarden, weil sie die Projekte der internationalen Firmen übernahmen, die sich aus Iran zurückzogen.


Am 11. Februar 2010 erklärte Mahmud Ahmadinedschad, dass Iran erste Mengen von 20 % angereicherten Urans in Natanz hergestellt habe. Das iranische Nuklearprogramm wäre jedoch unter völliger Aufsicht der Internationalen Atomenergiebehörde

Am 17. Mai 2010 unterzeichnete Iran mit der Türkei und Brasilien ein Abkommen, schwach angereichertes Uran in der Türkei gegen Brennstäbe zu tauschen. Nach diesem Abkommen soll 1200 Kilogramm niedrig angereichertes Uran aus Iran so lange auf türkischem Gebiet aufbewahrt werden, bis spätestens ein Jahr danach im Gegenzug Iran dafür 120 Kilogramm Uran (für seinen medizinischen Forschungsreaktor in Teheran) erhalten werde, das auf 20 Prozent angereichert wurde.


Nachdem der Iran im Dezember 2009 bekannt gegeben hat, dass sie keine weiteren Gespräche mehr machen wollten, ging ab Januar 2010 auch schon eine Reihe von seltsamen Vorkommnissen und Anschläge auf den Iran los.


Computerwurm

Ein völlig neuartiger Computerwurm ("Stuxnet") sabotierte mittlerweile - offenbar als digitale Waffe - das iranische Atomprogramm. Der Angriff galt anscheinend den von Iran verwendeten Siemens-Industriesteueranlagen. Nach iranischen Regierungsangaben sind in Iran massiv Industrieanlagen mit dem Wurm infiziert worden. Ein IT-Experte der iranischen Regierung erklärte, dass rund 30.000 Computer befallen seien, auch Rechner im Atomkraftwerk Buschehr. Die Inbetriebnahme des ersten iranischen Atomkraftwerks, ursprünglich für November 2010 geplant, verzögerte sich um mehrere Monate. Dies sei möglicherweise eine Folge des Computerwurms.


Anschläge auf iranische Nuklearexperten

Am 12. Januar 2010 wurde der iranische Teilchenphysiker Massud Ali-Mohammadi von einer ferngesteuerten Bombe getötet. Iran beschuldigte daraufhin die USA und Israel des politischen Mordes.Der Tod des Physikers markiert den Beginn einer Anschlagserie. Im November 2010 wurden bei zwei weiteren Bombenanschlägen in Teheran der iranische Atomforscher Madschid Schahriari getötet und ein weiterer, Fereidun Abbassi, heute Leiter des nationalen Atomprogramms, verletzt. Auch für diese Attentate macht die iranische Regierung die Geheimdienste Israels und der USA verantwortlich.



--- 2011 ---

Im Januar 2011 teilte der Chef des iranischen Atomprogramms, Ali Akbar Salehi, der Nachrichtenagentur Fars mit, dass Iran jetzt in der Lage sei, Brennstäbe selbst herzustellen.

Am 23. Juli 2011 wurde der 35-jährige Wissenschaftler und Universitätsdozent Dariusch Rezaie vor dem Kindergarten seiner Tochter durch Schüsse zweier Täter getötet. Seine Ehefrau wurde verletzt. Israels Verteidigungsminister Ehud Barak antwortete auf die Frage, ob Israel in diese Tat verwickelt sei, mit "Israel antwortet nicht". Die USA haben eine Beteiligung zurückgewiesen.


Explosion auf Militärbasis

Am 10. November 2011 ereignete sich eine Explosion auf einem Raketentestgelände der Revolutionsgarden. Dabei wurden, so die amtlichen Angaben, 17 Militärangehörige getötet, darunter der Leiter für die Entwicklung der iranischen Raketensysteme des Typs „Schahab“ und „Silsal“



--- 2012 ---

Beginn der Uran-Anreicherung in Fordo

Anfang Januar 2012 kündigte der Chef der iranischen Atomenergieorganisation, Fereydoun Abbasi-Davani, in einem Zeitungsinterview an, dass man die Anlage in Fordo bald in Betrieb nehmen werde. Sie eigne sich „für die Anreicherung von Uran auf 3,5 Prozent, 4,0 Prozent und 20 Prozent“. Der Komplex Fordo soll rund 90 Meter unter der Erde liegen.

Am 11. Januar 2012 wurde Mostafa Ahmadi Roschan, Chemiker und ein Direktor der Urananreicherungsanlage in Natanz, mittels einer magnetischen haftenden Bombe in Teheran getötet. Im Juni 2012 gab der iranische Informationsminister Heydar Moslehi die Festnahme von 20 Verdächtigen im Zusammenhang mit den Morden an iranischen Nuklearwissenschaftlern bekannt. Auch hier wieder beschüldigte der Iran die USA und Isreael.


Sanktionen der EU

Am 23. Januar 2012 beschloss die EU wegen des iranischen Nuklearprogramms umfassende Wirtschaftssanktionen, die sich unter anderem gegen die Erdölindustrie und die Zentralbank Irans richten


Zwei Besuche der IAEO-Delegation in Iran

Vom 29. bis zum 31. Januar war eine Delegation der IAEO in Iran. Ihr Ziel war die Klärung aller bedeutsamen offenen Fragen. Es wurde gehofft, dass sie auch die neue unterirdische Urananreicherungsanlage Fordo nahe der Stadt Qom besuchen könne. Der Iran verweigerte dies aber


Kontroverse um die Militäranlage Parchin

Parchin ist ein iranischer Militärkomplex 30 km südöstlich von Teheran. Die IAEO verdächtigte Iran, in Parchin verbotene Forschung zum Bau von nuklearen Sprengköpfen vorzunehmen.

Der Iran hatte grundsätzlich seine Bereitschaft erklärt, einen weiteren Besuch in Parchin zu gestatten, ist aber bisher nicht zufrieden mit den Vorbereitungen und verlangt dafür weitergehende Absprachen. Iran ist nach dem NPT nicht verpflichtet, der IAEO Zugang zur militärischen Anlage Parchin zu gewähren, da diese nicht zum Atomprogramm Irans gehört.


Neue Verhandlungen im April 2012

Die Verhandlungen im Januar 2011 waren ergebnislos. Eigentlich wollte der Iran keine neuen Verhandlungen mehr. Doch im 14. April 2012 wurden die Gespräche dann doch in Istanbul wieder aufgenommen. Im Vorfeld der Gespräche wurden auch die konkreten Forderungen des Westens an Iran bekannt. Die westlichen Staaten verlangten die sofortige Schließung der unterirdischen Atomanlage in Fordo. Außerdem sollte Iran die Anreicherung von Uran auf 20 Prozent stoppen. Die bestehenden Vorräte von rund 100 Kilogramm an diesem höher angereicherten Material müssten außer Landes gebracht werden. Schließlich sollte Iran zu Beginn der neuen Verhandlungsrunde nachweisen, dass es sein Atomprogramm ohne Vorbedingungen diskutieren werde

Anmerkung von mir:
Also, halten wir kurz mal fest. Eigentlich hatten die USA bisher noch nichts konkretes über ein Atomwaffenprogramm nachweisen können, dennoch aber verlangten sie wieder einmal scharfe Forderungen über das Atomprogramm des Iran. (Anmerkung Ende)


Doch anscheint ging diese Gesprächsrunde dieses mal etwas konstruktiver aus.

Grundlage der Gespräche solle der Atomwaffensperrvertrag sein, wobei die 5+1-Gruppe - Deutschland, China, Frankreich, Großbritannien, Russland und die USA - das Recht Irans auf die friedliche Nutzung der Atomenergie achten werde.
"Wichtig ist, dass sich die Rhetorik der Weltmächte geändert hat, und in einer Atmosphäre von gegenseitigem Respekt können dann auch Ergebnisse erzielt werden", sagte Irans Unterhändler Said Dschalili.
Fortgesetzt wurden die Gespräche zwischen der P5+1 und Iran am 23. Mai 2012 in Bagdad. Bei diesen Gesprächen soll Iran einen Vorschlag für ein Schritt-für-Schritt Programm zur Lösung des Konfliktes vorgelegt haben. Die P5+1 wiederum soll die Einstellung der Urananreicherung zur Vorbedingung für weitere Gespräche gemacht haben, was Iran erneut unter Berufung auf den Atomwaffensperrvertrag abgelehnt habe. Man habe Iran im Gegenzug zur Einstellung der Urananreicherung unter anderem die Lieferung von medizinisch nutzbaren Isotopen und dringend benötigten Ersatzteilen für iranische Flugzeuge sowie eine Kooperation in der Atomsicherheit angeboten. Positiv bewertete die Verhandlungsführerin der P5+1, Catherine Ashton, dass Iran sich bereit erklärt habe, über die Urananreicherung auf 20 % zu verhandeln. Schließlich einigte man sich auf ein weiteres Treffen am 18.+19. Juni in Moskau.

Im Laufe des Jahres fanden weitere, auch konstruktivere, Gesprächstermine statt, bei dem es aber zu keine konkreten Ergebnisse gekommen ist, und einige Fragen offen blieben.

Am 12. September übergab der ständige Vertreter Irans bei der IAEO, Ali Asghar Soltanieh, eine Stellungnahme, überschrieben "Fakten über die iranische Nuklearpolitik". Dieses Dokument enthält Aussagen des verstorbenen Revolutionsführers und Staatsgründers Ajatollah Chomeini und seines Nachfolgers und amtierenden Staatsoberhauptes Ajatollah Chamenei. Diese Äußerungen enthalten die Verurteilung von Atomwaffen und anderen Massenvernichtungswaffen als unverzeihliche Sünde. Es wird versichert, dass die Islamische Republik Iran seit ihrer Gründung diese Politik verfolgt und nie ein militärisches Atomprogramm betrieben habe und dieses auch in der Zukunft nicht tun würde. Iran habe die Schaffung eines atomwaffenfreien Mittleren Ostens vorgeschlagen und fühle sich daran gebunden. Dass die iranische Akte bei der IAEO noch nicht geschlossen sei, liege nicht an den Ergebnissen der routinemäßigen Kontrollen der IAEO, sondern an Beschuldigungen westlicher Länder. Iran fühle sich dem NPT verpflichtet, werde aber seine Rechte auf ein nicht militärisches Atomprogramm einschließlich der Urananreicherung nicht aufgeben. Das Schreiben endet mit einem Appell, zu einem Dialog ohne Vorbedingungen und auf Augenhöhe.



--- 2013 ---

Bericht des Institute for Science and International Security

Fünf Experten des US-amerikanischen Institute for Science and International Security (ISIS) veröffentlichten am 14. Januar 2013 einen 154-seitigen Bericht über Amerikas Nonproliferationsstrategie für einen sich ändernden Nahen Osten. In diesem Bericht warnen sie vor dem fortgeschrittenen iranischen Atomprogramm: "Vor dem Hintergrund der Entwicklungskurve von Irans Atomprogramm schätzen wir, dass Iran Mitte 2014 kritische Kapazitäten erreichen könnte." Außerdem empfehlen sie, die Sanktionen gegenüber Iran zu intensivieren.
Darauf folgten in den nächsten Wochen weitere Verhandlungen mit der 5+1 Gruppe und dem Iran. Hier wurde auch etwas vertieft auf die Standpunkte des Iran eingegangen. Alle Fragen seien detailliert diskutiert worden.


Verhandlungen in Genf im Oktober

Am 15. und 16. Oktober fand die erste Verhandlungsrunde mit den Unterhändlern des neuen iranischen Präsidenten Hassan Rohani in Genf statt. Dabei wurde die iranische Delegation von Außenminister Mohammed Dschawad Sarif geleitet, der bereits von 2003 bis 2005 zusammen mit Rohani zum Verhandlungsteam gehörte. Die Iraner überraschten die Teilnehmer der 5+1-Gruppe mit einem Auftritt, der in Geschwindigkeit und Professionalität in deutlichem Kontrast zu den Auftritten der vergangenen Delegationen um Said Dschalili stand.
Die Vorschläge und das Auftreten der iranischen Seite signalisierten den Willen nach einer schnellen Lösung. Beide Seiten zeigten sich nach dem Treffen zuversichtlich. EU-Chefdiplomatin Catherine Ashton lobte die Gespräche als "sehr intensiven und wichtigen Beitrag". Erstmals wurde eine gemeinsame Erklärung verfasst. Anschließend wurden die iranischen Vorschläge sogar auch vom Weißen Haus vorsichtig gelobt.


Übergangsabkommen

Die 5+1 Staaten (UN-Vetostaaten und Deutschland) und Iran einigten sich nach jahrelangem Streit am 24. November 2013 in Genf (Schweiz) auf ein Übergangsabkommen. Iran verpflichtet sich darin für die nächsten 6 Monate u. a. die Urananreicherung auf 5 Prozent zu begrenzen, keine weiteren Zentrifugen in Betrieb zu nehmen, die Arbeiten am Schwerwasserreaktor in Arak zu beenden und den Inspektoren der IAEO Zugang zu den bezeichneten Anlagen zu ermöglichen. Im Gegenzug werden die Sanktionen für den Übergangszeitraum gelockert und Iran wirtschaftliche Hilfen in Höhe von 7 Milliarden US-Dollar gewährt. Das Übergangsabkommen tritt am 20. Januar 2014 in Kraft. Erste Zahlungen in Höhe von 550 Millionen US-Dollar sollen zum 1. Februar erfolgen.



-- 2014 --

Und dennoch gingen die Verhandlungen weiter, aber zunächst ergebnislos. Es scheint kein Ende mehr zu nehmen.
Die anwesenden Außenminister einigten sich auf eine weitere Verlängerung des JPOA (Joint Plan of Action, gemeinsamer Aktionsplan) bis zum 30. Juni 2015, wobei Iran in dieser Zeit die Möglichkeit auf Erleichterungen der Internationalen Sanktionen im Volumen von 560 Millionen Euro monatlich bekommen soll.



-- 2015 --

Verhandlungen in Lausanne

Am 2. April vereinbarten die fünf Vetomächte, Deutschland und Iran einen Rahmenvertrag - den Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA, "Gemeinsamer umfassender Aktionsplan", das sogenannte Atomabkommen). Laut diesem Kompromiss unterzieht Teheran sein Atomprogramm einer Kontrolle bis 2025. Er begrenzt die Kapazität Irans zur Urananreicherung. Bereits angereichertes Uran wird ins Ausland gebracht.Vereinbart wurde unter anderem:

- Uran für mindestens 15 Jahre nicht über 3,67 Prozent anzureichern
- den Bestand von etwa 10.000 kg niedrig angereichertem Uran (LEU) auf 300 kg zu reduzieren,
- in der Atomanlage Fordo bis 2030 keine Anreicherung vorzunehmen und zwei Drittel der dortigen Zentrifugen abzubauen,
- den Schwerwasserreaktor in Arak umzugestalten, um die Herstellung waffenfähigen Plutoniums zu verhindern.


Als Gegenleistung werden die Sanktionen Zug um Zug aufgehoben.

Die USA, England und Deutschland feierten dies als ein "sehr gutes Abkommen", "historisches Abkommen" und eine "großen und entscheidenden Schritt nach vorne".
Die israelische Regierung nannte den JCPOA-Plan "einen historischen Fehler", wenn er Grundlage eines Abkommens werde.
Der iranische Vize-Außenminister Abbas bezeichnete die Verhandlungen als "größte Errungenschaft Irans", mit der das iranische Atomprogramm vom Westen anerkannt würde.
Der oberste geistliche und politische Führer Irans, Ali Chamene’i, warnte in einer im Fernsehen übertragenen Rede vor einem schlechten Deal.


Einigung, Abschluss des Abkommens

Und nun, scheint es doch wohl bald ein Ende zu geben. In der Nacht zum 14. Juli 2015 wurde nach 13 Jahren Atomstreit eine Einigung (das "Atomabkommen") verkündet.



-- 2016 --

Am 16. Januar 2016 trat sieben Monate nach dem Atomvertrag von Genf das Atomabkommen von Wien in Kraft, und die westlichen Sanktionen wurden aufgehoben. Am Tag darauf erließen die USA neue Sanktionen. Zuvor erfolgten Raketentests Irans, die gegen eine UN-Resolution zur Begrenzung der Entwicklung nuklearfähiger Raketen verstießen.
Mehrere Raketentests im März 2016 wurden von den USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland in einem Brief an den UN-Sicherheitsrat als Verstoß gegen das Abkommen gewertet. "Angemessene Reaktionen" müssten diskutiert werden. Die getesteten Raketen könnten „grundsätzlich Atomsprengköpfe transportieren“.



-- 2018 --

Schon im Wahlkampf 2016 hatte der spätere US-Präsident Donald Trump das Atomabkommen mit Iran kritisiert. Auch ermutigt durch dessen Haltung warnte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu vor einem angeblichen Atomprogramm Irans. In einer auf Englisch abgehaltenen Pressekonferenz präsentierte er angebliche Beweise für Irans Atomwaffen. Keine der Informationen war jedoch neu und untermauerte seine Behauptung. Dennoch warnte er, durch die Aufhebung der Sanktionen könne sich Iran gleichzeitig bereichern und in großem Umfang Uran anreichern. Er forderte, das Abkommen entweder neu zu verhandeln oder aufzukündigen.
Am 8. Mai 2018 kündigte Trump an, dass sich die USA aus dem Atomabkommen mit Iran zurückziehen werden. Gleichzeitig wolle er die Sanktionen gegen das Land wieder in Kraft setzen. Noch am selben Abend äußerte der französische Präsident Macron auch im Namen der Regierungschefs von Großbritannien und von Deutschland sein Bedauern über den einseitigen Ausstieg der USA aus dem Abkommen. Die Sanktionen der USA gegen Iran sollten ab dem 6. August 2018 in Kraft treten.



-- 2019 --

Im Januar 2019 gründeten die drei EU-Mitgliedsländer Deutschland, Frankreich und Großbritannien die Zweckgesellschaft INSTEX, um den Zahlungsverkehr für Iran-Geschäfte abwickeln zu können, da sich private Banken bei der Verwendung des US-Dollars Strafen ausgesetzt sehen



-- 2020 --

Am 5. Januar 2020 gab Iran bekannt, sich vollständig aus dem Atomabkommen zurückzuziehen. Dieser Schritt erfolgte zwei Tage nach Tötung des iranischen Generals Qasem Soleimani durch einen US-amerikanischen Luftangriff. Dies brachte die USA und Iran an den Rande eines bewaffneten Konflikts.

Im Juni und Juli 2020 gab es Berichte über mehrere Explosionen in Iran, bei denen auch Anlagen betroffen waren, die mit dem iranischen Atomprogramm in Verbindung stehen. So war zum Beispiel der Parchin-Militärkomplex betroffen, ein Teheraner Krankenhaus mit 19 Toten, die Kraftwerke in Schiaz und Ahvaz, zwei Fabriken in Mahschahr und Bagherschahr sowie am 2. Juli 2020 die Anlage in Natanz. Ob es sich bei den Explosionen um eine Anschlagsserie eines Geheimdienstes oder eine Unglücksserie handelte, wurde nicht bekannt, häufig wurde vom iranischen Verteidigungsministerium eine Gas-Explosion genannt.

Am 27. November 2020 wurde der iranische Atomphysiker, General der Revolutionsgarde und Universitätsdozent Mohsen Fachrisadeh durch ein Attentat getötet.

Fachrisadeh soll Anfang der 2000er-Jahre maßgeblich daran beteiligt gewesen sein, dass Iran ein komplettes und funktionsfähiges Atomsprengkopf-Design entwickelt und zumindest Komponenten davon auch getestet habe; er wurde deshalb als "Vater der iranischen Atombombe" bezeichnet. Iran verdächtigt Israel, für das Attentat verantwortlich zu sein. In den vergangenen 15 Jahren sollen Geheimdienste Israels bereits mehrmals geplant haben, einen Anschlag auf Fachrisadeh durchzuführen

Iran beschloss, die Urananreicherung von ehemals 4,5 auf 20 Prozent hochzufahren. Ende November verabschiedeten Hardliner und Regierungskritiker im iranischen Parlament ein Atomgesetz, nach dem die AEOI pro Jahr 120 Kilogramm auf 20 Prozent angereichertes Uran herstellen und lagern soll. Zugleich ermöglicht das Gesetz auch, UN-Inspekteuren den Zugang zu iranischen Atomanlagen zu beschränken oder zu verbieten, was einen Ausstieg aus dem Zusatzprotokoll der IAEA bedeutet. Iran signalisierte aber gleichzeitig Gesprächsbereitschaft und sei bereit, wieder zum Atomabkommen zurückzukehren, wenn die anderen Partner ebenfalls wieder zum Atomabkommen zurückkehren.



-- 2021 --

Im Januar 2021 begann Iran in der Atomanlage Fordo gemäß dem Atomgesetz vom November wieder 20-prozentiges Uran herzustellen.
Die EU3-Staaten Deutschland, Frankreich und Großbritannien kritisierten die Anreicherung stark und forderten Iran auf, diese unverzüglich zu stoppen.
Im Februar 2021 erklärte Iran, freiwilligen Transparenzmaßnahmen zum Abkommen nicht mehr nachzukommen und einem Zusatzprotokoll, das kurzfristige Besuche von IAEA-Inspektoren vorsieht, nicht weiter zu folgen. Nicht mehr als 24 Stunden nachdem im April 2021 in der Atomanlage Natanz neue Zentrifugen, die den Urananreicherungsgrad auf 60 Prozent erhöhen sollen, in Betrieb genommen worden waren, gab es einen Zwischenfall im Stromverteilnetz der Anlage. Die israelische Tageszeitung "Haaretz" berichtete diesbezüglich von einer Cyberattacke des israelischen Geheimdienstes Mossad.
Am 6. Juli warf die "Internationale Atomenergiebehörde" (IAEA) Iran vor, sich immer weiter von den Vereinbarungen des Atomabkommens von 2015 zu entfernen. IAEA-Vorsitzender Rafael Grossi sagte an Dienstag, dem 6. Juli, dass Teheran die Produktion von Uranmetall mit einer Anreicherung von 20 Prozent beabsichtige. Daraufhin reagierten Deutschland, Frankreich und Großbritannien mit scharfer Kritik an Iran. Iran habe keinen glaubwürdigen zivilen Bedarf für solch eine Menge an Uranmetall.



-- 2022 --

Es gab Anfang 2022 einen neu verhandelten Nukleardeal zwischen Iran und den P5+1. Als Hauptgrund der fehlenden Finalisierung des Deals wird die Aufrechterhaltung der U.S.-Sanktionen angegeben. Zudem verschärfe Iran den Konflikt, in dem das Land weiter hochangereichertes Uran herstellt und Messkameras für Anreicherungsprozesse ausschaltete. Das wurde im September 2022 von den Regierungen von Deutschland, Frankreich und dem Vereinigten Königreich im Zusammenhang mit den Atomverhandlungen Iran kritisiert.



-- 2023 --

Nach einer unangekündigten Inspektion der Atomanlage Fordo am 21. Januar 2023 berichtete die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) Anfang Februar 2023, dass Iran die Konfiguration einiger Zentrifugen in der Anlage ohne Vorankündigung (was laut IAEO aber nach den internationalen Abmachungen nötig gewesen wäre) deutlich verändert habe und Uran dort nun auf einen Reinheitsgrad von bis zu 60 Prozent und damit fast auf Waffenqualität angereichert werden kann.



-- 2024 --

Bei dem am 26. Oktober erfolgten israelischen Luftangriff auf Iran wurde eine streng geheime Forschungsanlage für Atomwaffen auf der vermeintlich stillgelegten Militärbasis Parchin zerstört, die 30 Kilometer südlich von Teheran liegt.



-- 2025 --

Das israelische Militär erklärte, es habe im Rahmen der Operation Rising Lion die iranische Urananreicherungsanlage in Natanz und weitere Atomanlagen in Iran am 13. Juni 2025 mit Raketen angegriffen und dabei einen unterirdischen Komplex mit Zentrifugen getroffen.
Im Zuge des Kriegseintritts der USA am 22. Juni 2025 griffen die USA die Atomanlagen Isfahan, Natan und Fordo an. Hierzu setzten die USA sowohl von Tarnkappenflugzeugen des Typs B-2 abgeworfene bunkerbrechende Bomben, als auch von U-Booten gestartete Marschflugkörper ein. Über das Ausmaß der Schäden liegen bislang widersprüchliche Medienberichte vor.
Da im Streit um die Einhaltung des Internationalen Atomabkommens im Juli/August 2025 Gespräche in Genf gescheitert waren, setzten die drei europäischen Staaten Deutschland, Frankreich und Vereinigtes Königreich am 28. August 2025 Sanktionen gegen den Iran wieder in Kraft. Die Regierung Irans verurteilte die Reaktivierung der Sanktionen.
Ausgangslage für die Gespräche ist, dass laut der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA) der Iran über rund 400 Kilogramm auf 60 Prozent angereichertes Uran verfügt, das auf 90 Prozent veredelt für den Bau von neun Atomwaffen genutzt werden könnte. Die Iraner sagen, das angereicherte Uran sei für zivile Zwecke bestimmt, nur glaubt ihnen das niemand. Laut der IAEA veredelt in diesem Ausmaß weltweit kein Land ohne Atomwaffen Uran - in AKWs wird Brennstoff verwendet, der auf drei bis fünf Prozent angereichert ist. Die Organisation betonte aber auch, keine konkreten Belege dafür zu haben, dass der Iran tatsächlich eine Bombe baue.
Im Land herrscht ein Terrorregime aus Klerikern und Militärs. Diese gehen offenbar davon aus, die Bombe für ihr politisches Überleben zu benötigen. Sie bezeichnen Israel und die USA als ihre Erzfeinde, die Vernichtung Israels ist für sie eine Doktrin. Das Regime hat den Willen, Israel zu beschädigen. Dafür fördert es antiisraelische, militante und terroristische Bewegungen wie die Hisbollah oder die Hamas in Nahost. Beide Organisationen wurden nach dem Terroranschlag der Hamas im Süden Israels im Oktober 2023 durch Israels Armee und Geheimdienste extrem geschwächt.
Das iranische Regime hatte die Zusammenarbeit mit IAEA-Inspektoren als Reaktion auf die Zerstörung seiner Atomanlagen durch Israel und die USA ausgesetzt. Seit Wochen verhandelt die Atomenergie-Organisation in Wien mit iranischen Vertretern über die Wiederaufnahme von Inspektionen
Bei den Verhandlungen steht vor allem der Verbleib von mehr als 400 Kilogramm Uran im Fokus, das laut IAEA einen beinahe atomwaffentauglichen Reinheitsgrad hat. Bislang hat der Iran die IAEA nicht darüber informiert, wo sich dieses Material befindet und in welchem Zustand es nach den Angriffen im Juni ist.
Die iranische Regierung fürchte, dass Israel aufgrund solcher Informationen das Land erneut bombardieren könnte, hieß es aus westlichen diplomatischen Kreisen in Wien.
Nach dem Inkrafttreten der UN-Sanktionen stellten die USA dem Iran neue Verhandlungen in Aussicht. Außenminister Marco Rubio sagte, Präsident Donald Trump habe deutlich gemacht, dass Diplomatie nach wie vor eine Option sei.
Damit dies geschehen könne, müsse der Iran direkte Gespräche akzeptieren, die in gutem Glauben geführt würden, ohne Verzögerungen oder Verschleierungstaktiken.
Auch Außenminister Johann Wadephul rief den Iran zu neuen Verhandlungen auf. Wadephul sagte weiter, die Formel der Wiener Atomvereinbarung sei einfach gewesen: Sanktionsaufhebung gegen Beschränkung des Atomprogramms. Der Iran habe über Jahre hinweg seine Verpflichtungen missachtet.
"Es gibt keine plausible Begründung, Uran auf 60 Prozent anzureichern. Iran ist der einzige nicht atomar bewaffnete Staat der Welt, der so hoch angereichertes Uran besitzt."

Die Sanktionen dürften für den Iran nach Einschätzung von Experten begrenzte wirtschaftliche Folgen haben. Der Staat mit etwa 90 Millionen Einwohnern ist unter anderem bereits aufgrund von US-Strafmaßnahmen ökonomisch stark angeschlagen. Zudem ist das Land weitgehend vom internationalen Zahlungsverkehr ausgeschlossen.


Iran hat Urananreicherung nach eigenen Angaben vollständig eingestellt

Im November 2025 sagte der Iransische Außenminister, sein Land betreibe keine geheimen Atomanlagen und reichere kein Uran an. Es ist die konkreteste Stellungnahme seit den Angriffen im Juni.
Der Iran hat die Anreicherung von Uran nach eigenen Angaben vollständig eingestellt. "Es gibt derzeit keine Anreicherung, weil unsere Anreicherungsanlagen angegriffen wurden", sagte Außenminister Abbas Araghtschi der Nachrichtenagentur AP in Teheran
Araghtschi versicherte zudem, der Iran betreibe keine geheimen Atomanlagen. Sämtliche Einrichtungen stünden demnach unter Aufsicht der IAEA. Es war die bislang konkreteste Stellungnahme der Islamischen Republik zu ihrem Atomprogramm, seitdem Israel und die USA im Juni die Atomanlagen des Landes bombardiert hatten.
Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat den USA, Israel und Europa vorgeworfen, einen Krieg gegen sein Land zu führen. "Aus meiner Sicht sind wir in einem umfassenden Krieg mit den Vereinigten Staaten, Israel und Europa", zitierte ihn die Webseite von Irans geistlichem Oberhaupt Ajatollah Ali Chamenei. Sie alle wollen den Iran laut Peseschkian "in die Knie zwingen". Dieser Krieg sei "schlimmer als der, den der Irak gegen uns geführt hat", sagte Peseschkian.



Soo..

...

Sie sehen also, es war eine Menge los gewesen in all den Jahren. Ständig wurde der Iran von den P5+1 Länder bezichtigt. er wolle mithilfe des Uran auch Atomwaffen herstellen und dann möglicherweise sogar Israel oder irgendwem anders damit angreifen.
Es war ein ständiges hin und her. Mal hat der Iran zugestimmt, mal nicht. mal mehr, mal weniger. Gut, man kann es auch verstehen, denn der Iran braucht ja eben auch das Uran um damit die Atomkraft, bzw. die Kernenergie betreiben zu können. Sie wollen ja schließlich auch in der Lage sein ihr Land mit Strom zu versorgen. Und das mindeste was man dafür benötigt, ist ja 4 Prozent Anreicherung.

Wie ganz oben schon gesagt, benötigt man aber mindestens 85 Prozent Uran-Anreicherung, um daraus Atomwaffen herzustellen. Auch braucht es noch sehr viel mehr an Technologie, an Wissen, an Erfahrung, zum Teil auch an experimentellen Tests, die man durchführen muss, um zu einer funktionstüchtigen Atomwaffe zu kommen. Da gibt es eine Vielzahl an Dingen, die weitestgehend unter Verschluss gehalten werden. Deswegen hat Israel ja eben bewusst die Nuklearforscher ins Ziel genommen, damit hier Wissen ausgeschaltet wird, und der Iran so schnell keine Atomwaffen bauen kann - wenn er es denn wirklich vorhatte.


Da der Iran bisher keine höheren Anreicherungen von über 20 Prozent vornehmen wollte (außer vielleicht jetzt zum Schluss), waren sie also nie im Bereich der Anreicherung, die man benötigt, um Atomwaffen herzustellen. Denn dazu braucht es ja mindestens 85 Prozent.
Nun, ob im Hintergrund noch irgendwas anderes gelaufen ist, was wir nicht wissen, und ob der Iran nicht dennoch vorhatte irgendwelche Waffen zu bauen, kann ich natürlich nicht sagen. Aber so wie es sich darstellt, ist es wohl nie passiert und war wohl auch nicht beabsichtigt. Sie wollten das Uran immer nur für ihre Kernenergie verwenden. Und dafür benötigt man eben nur 4 bis 5 Prozent Uran-Anreicherung. Aber auch wollten sie für speziellere Anwendungen, zum Beispiel für Forschungsreaktoren, 20 Prozent anreichern. Alles darüber hinaus gilt als hochangereichertes Uran. Aber auch das - also die höchstens 20 Prozent - wollte man dem Iran auch nicht gönnen. Doch warum eigentlich? Warum dürfen sie denn nicht auch Forschung betreiben oder es für andere zivile Zwecke verwenden?
Und was mich auch interessieren würden: Wie sieht es denn mit den Atom-Programm der USA, Israel, unsere Land (also Deutschland) und den anderen Ländern dieser P5+1 - Gruppe aus? Wieviel dürfen die denn höchstens haben? Was wenn die USA selber auch hochangereichertes Uran verwendet? Ist das dann nicht irgendwie Doppel-moralisch?

Der Iran wurde also ständig und immer wieder von den USA, Israel und den anderen dazu gezwungen, ihr Atomprogramm so zu verwenden wie sie (also die P5+1 Staaten) es wollten. Ständig wurde Iran unter Druck gesetzt.

Ist der Iran denn wirklich so böse?
Hatte die iranische Regierung wirklich vor gefährliche Waffen zu bauen und andere Länder anzugreifen, oder geht es hier um was anderes?
Wie soll man denn vernünftig seine Atomkraftwerke betreiben können, wenn von außen immer jemand kommt, der einen befehlen will, wie man das zu tun hat. Das muss doch das Land selber wissen wie sie jetzt vorzugehen haben. Sie müssten doch ihre benötigte Energie anpassen an die Umstände, die dort herrschen.

Und vor allen Dingen: Warum eigentlich nur der Iran?
Was ist denn mit anderen Ländern? Obwohl... viel bleibt da ja nicht mehr übrig. Der Irak wurde ja schon von der USA angegriffen. Aber auch Libyen und viele weitere.

Also, ich weiß nicht.. wenn man sich die Geschichte des Atom-Programms so durchliest, kommt man irgendwie zu dem Ergebnis das es wohl auch um was anderes gehen muss. Warum sonst wurde so extrem pingelig darauf geachtet und diktiert, wie die Iraner ihr Atomprogramm durchzuführen haben?


Kann es vielleicht sein, dass der Iran einfach nur ein weiteres Ziel ist für eine Eroberung?

Kann es sein, dass die USA und Israel einfach nur versuchen wollte den Iran bis zum Erliegen in die Knie zu zwingen, um sie dann angreifen zu können?

Kann es vielleicht auch sein, dass die USA auch nicht wollte, dass der Iran sich unabhängig von Kern-Energie machen kann? Denn das wäre auch nicht das erste Mal das die USA sowas fordert. Sie versuchen doch ständig die anderen Länder, die sie erobern und erobert haben, gleichzeitig auch von Energie und Rohstoffe abhängig zu machen! Das war eigentlich fast immer auch Teil eines Krieges.

War das vielleicht der Grund, warum sie so erpicht darauf waren, dass der Iran nur sehr geringe Mengen an Uran anreichern durfte?

Geht es daher vielleicht in Wahrheit doch nur wieder um Rohstoffe, Geld und Machtausweitung?


Nun... wer weiß.. vielleicht finden wir in nächster Zeit weitere Hinweise oder gar Be-weise für diese Fragen. Möglicherweise aber kann es schon sein, dass es bereits Antworten gibt, da ich mit dieser Artikel-Serie einige Tage im Rücklauf bin. Aber gut, dennoch werde ich in den nächsten Artikeln immer wieder darauf eingehen, wenn es Antworten oder Hinweise auf diese Frage gibt.


Doch die Geschichte geht noch ein kleines bisschen weiter. Denn die obige Zusammenfassung ging nur bis Ende 2025. Doch ab 2026 passierte ja noch einiges mehr, was die Situation dann immer weiter verschärfte, bis es dann doch zu einem Kriegs-Angriff der USA und Israel kam.



Also, ab 2026 geschah dann folgendes:


-- 2. Februar 2026 --

US-Präsident Donald Trump drohte dem Iran mit Angriffen, sollte sich das Regime nicht auf neue Atomgespräche einlassen. Nun steht offenbar ein hochrangiges Treffen bevor.

Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat die Aufnahme von Verhandlungen mit den USA angeordnet. Laut der Nachrichtenagentur Tasnim, die der mächtigen Revolutionsgarde im Iran nahesteht, ist in den kommenden Tagen ein hochrangiges Treffen geplant - voraussichtlich zwischen Außenminister Abbas Araghtschi und dem US-Sondergesandten Steve Witkoff. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters und des US-Mediums Axios soll das Treffen am Freitag in Istanbul stattfinden.

Die USA haben die Angaben bisher nicht bestätigt. US-Präsident Donald Trump hatte sich zuletzt jedoch zuversichtlich geäußert und von einem möglichen "Deal" mit der iranischen Führung gesprochen.

Trump drohte zuletzt wiederholt mit US-Militärschlag

Die Spannungen zwischen dem Iran und den USA hatten sich zuletzt verschärft. Trump drohte der Staatsführung in Teheran mehrfach mit Militärschlägen. Grund dafür war unter anderem das brutale Vorgehen staatlicher Repressionskräfte gegen Demonstrierende bei den landesweiten Massenprotesten im Januar. Dabei sollen Tausende, wenn nicht sogar Zehntausende Menschen getötet worden sein.

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Obwohl Trump als auch die iranische Führung hatten zwar am Wochenende Verhandlungsbereitschaft signalisiert, zugleich aber auch erneut Drohungen ausgetauscht. Das politische und geistliche Oberhaupt des Iran, Ajatollah Ali Chamenei, warnte für den Fall eines US-Angriffs vor einem "regionalen Krieg". Trump drohte mit einem US-Militärschlag, sollte sich die iranische Führung in Teheran nicht auf Verhandlungen über das Atomprogramm einlassen.

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Weitere Streitpunkte zwischen den Ländern sind Irans Raketenprogramm, die Unterstützung militanter Gruppen im sogenannten Nahen Osten sowie der Verbleib von rund 400 Kilogramm hoch angereichertem Uran. Bei den anstehenden Gesprächen hatte die iranische Regierung bisher angekündigt, zunächst lediglich über das Atomprogramm verhandeln zu wollen.


Quelle:
Zeit.de . Irans Präsident ordnet Aufnahme von Gesprächen mit den USA an



-- 6. Februar 2026 --

Die USA und der Iran schicken hochrangige Vertreter zu Verhandlungen, um Krieg abzuwenden. Welche Ziele beide Seiten verfolgen - und was sie auf keinen Fall wollen.

Nach Wochen wachsender Spannungen, militärischer Drohungen und einem kurzen Krieg im Sommer nehmen der Iran und die USA erneut Gespräche auf - erstmals seit den Angriffen auf iranische Nuklearanlagen und der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste im Januar. Während beide Seiten betonen, eine Eskalation verhindern zu wollen, bleibt unklar, worüber genau verhandelt wird, welche Ziele verfolgt werden und wie groß die Chancen auf ein Abkommen tatsächlich sind.


1. Wer sind die zentralen Verhandler?

Die Gespräche werden nach aktuellem Stand von zwei Hauptfiguren getragen: Auf US-Seite führt der Sondergesandte von Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, die Verhandlungen. Auf iranischer Seite ist Außenminister Abbas Araghtschi der Hauptverhandler.

2.. Was sind die zentralen Punkte für beide Seiten?

Der wichtigste Streitpunkt ist, worüber genau verhandelt wird. Die Islamische Republik versucht aktuell, die Gespräche strikt auf das Nuklearprogramm zu begrenzen und bilateral zu halten. Für das Teheraner Regime geht es darum, den vor dem Krieg im Sommer begonnenen Austausch fortzusetzen.

Die USA wollen über weitere relevante Themen sprechen, die für die eigene Sicherheit und den Schutz Israels relevant sind. Neben nuklearen Fragen sollen auch das iranische Raketenprogramm und regionale Aktivitäten Teil eines möglichen Gesamtpakets werden.


Quelle:

Zeit.de - Die roten Linien des Regimes



-- 8. Februar 2026 --

Nach neuen Verhandlungen verschärft der Iran seine Rhetorik gegenüber den USA deutlich. Der Außenminister schließt ein Ende der Urananreicherung selbst im Kriegsfall aus.

Der Iran hat zwei Tage nach neuen Atomverhandlungen mit den USA seine Rhetorik deutlich verschärft und erneut auf sein Recht zur Urananreicherung bestanden. Außenminister Abbas Araghtschi sagte, selbst im Kriegsfall werde die Islamische Republik die Anreicherung nicht aufgeben. Er kritisierte zugleich neue US-Sanktionen sowie militärische Signale von der US-amerikanischen Seite.

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Das iranische Regime pochte darauf, dass Verhandlungen ausschließlich das Atomprogramm betreffen sollten und drohte mit Gegenmaßnahmen im Falle eines Angriffs.

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Araghtschi sagte auf einem Forum über die Außenpolitik in Teheran, sein Land habe für sein "friedliches Atomprogramm" einen hohen Preis gezahlt und werde sich keine Vorgaben von außen machen lassen. Die Entsendung amerikanischer Militärschiffe schrecke den Iran nicht ab. "Wir sind ein Volk der Diplomatie, wir sind auch ein Volk des Krieges", sagte der Außenminister. Er betonte jedoch zugleich, dass der Iran keinen Krieg suche.

Die Aussagen folgten auf indirekte Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA am Freitag in Maskat

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Dennoch äußerte Araghtschi Zweifel an der Ernsthaftigkeit der USA, nachdem unmittelbar nach den Gesprächen neue Sanktionen zur Eindämmung iranischer Ölexporte verhängt wurden.


Quelle:
zeit.de - Iran verschärft den Ton gegen USA nach Atomgesprächen






-. 16. Februar 2026 --

Der Iran versucht es dann noch einmal mit Verhandlungen und Gesprächen mit der IAEA.

In der Schweiz will Irans Außenminister Araghtschi mit IAEA-Chef Grossi über das Nuklearprogramm seines Landes sprechen. Auch Vertreter von USA und Oman sind angereist

Angesichts des anhaltenden Streits um sein Nuklearprogramm will der Iran hochrangige Gespräche mit der Internationalen Atomenergieorganisation IAEA führen. Außenminister Abbas Araghtschi kündigte auf X eine "tiefgehende technische Diskussion" mit IAEA-Chef Rafael Grossi in Genf an. Begleitet wird er demnach von iranischen Atomexperten.
Araghtschi war am Sonntag für die nächste Verhandlungsrunde mit den USA in die Schweiz gereist.

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Die Schweiz wird von der iranischen Regierung als neutraler Vermittler geschätzt. Das iranische Regime will dabei ausschließlich über sein Atomprogramm und die Aussetzung von Sanktionen verhandeln. Die USA und Israel fordern aber auch Gespräche über das Raketenprogramm sowie die iranische Unterstützung für Milizen in Nahost, darunter die Hisbollah im Libanon und die islamistische Hamas im Gazastreifen.


Quelle:
zeit.de - Irans Außenminister führt in Genf Gespräche mit IAEA-Chef


An dieser Stelle sei noch einmal in Erinnerung gerufen: Im August 2025 bombardierten die USA zentrale Nuklearanlagen, darunter auch Urananreicherungsanlagen. Trump teilte damals mit, das die Anlagen vollständig "zerstört" waren. Unklar blieb jedoch der Verbleib von rund 400 Kilogramm hoch angereichertem Uran.




---> Die Massenproteste im Iran

So, an an dieser Stelle mache ich mal kurz einen kleinen Einschub. Denn während die Verhandlungen nun weitergehen und die Drohung eines Krieges immer wahrscheinlicher wird, findet nebenher noch ein Nebenschauplatz statt. Im Iran findet seit einiger Zeit eine große Protestaktion in den Städten statt. Die Leute gehen auf die Straßen und Demonstrieren gegen das Regime im Iran. Und diese Proteste werden immer größer und gefährlicher.


Doch warum demonstrierten die Leute dort überhaupt?

Geht es den Menschen wirklich nur darum, dass das Regime so böse ist?


Nun... genau genommen haben die Proteste schon im Dezember 2025 begonnen.

Und der Grund war: Steigende Lebensunterhaltskosten.

Diese Proteste im Iran, von Ende 2025 bis Anfang 2026, sind eine Reihe von Massendemonstrationen und Streiks, die auf die anhaltende Wirtschaftskrise im Iran und die weit verbreitete Unzufriedenheit mit der Regierung zurückzuführen sind. Und diese Bewegung entwickelte sich rasch zum größten Protest im Iran seit dem Protest von 2022/2023 nach dem Tod von Jina Mahsa Amini.

Anfänglich wurde die Protestbewegung durch galoppierende Inflation, steigende Lebensmittelpreise, eine Wasserkrise, den plötzlichen Einbruch der Devisenkurse sowie den anhaltenden Wertverlust des iranischen Rials ausgelöst. Die jährliche Inflationsrate war im Oktober 2025 auf 48,6 % und im Dezember auf 42,2 % gestiegen und belastete die Haushaltsbudgets schwer. Am 29. Dezember 2025 war der iranische Rial auf ein Rekordtief von 1,45 Millionen pro US-Dollar gefallen. Die Preise für Güter des täglichen Bedarfs stiegen stark, sodass viele Iraner sich kaum das Nötigste leisten konnten.

Quelle: Wikipedia: Proteste im Iran 2025/2026

Das war also der Hauptgrund. Die Wirtschaft ging allmählich den Bach herunter, die Preise wurde immer höher. Und diese ganze Situation wurde maßgeblich nochmals verschärft durch die Angriffe von Israel und der USA im Juni 2025 - und durch die anschließenden UN-Sanktionen!

Soll heißen: Das sich Preise verändern, die Wirtschaft mal schlechter wird uns vieles andere an Probleme entstehen, ist ja erst einmal ein Grundproblem des Zins behafteten Geldsystems. Deswegen haben wir solche Probleme überall auf der Welt. Wenn dann aber noch ein Land ständig von anderen wirtschaftlich unter Druck gesetzt wird, dann auch noch angegriffen wird, wichtige Infrastrukturen zerstört werden und dann noch eine SANKTION von der UN oben drauf kommt, ja dann ist doch klar, dass es dann zu erheblichen Wirtschaft Problemen kommen wird, oder?!

Da stellt sich also die Frage: Wäre es mit der Währungskrise und der steigenden Lebensmittelunterhaltskosten im Dezember 2025 auch dann so schlimm gekommen, wenn der Iran nicht angegriffen wurde und keine Sanktion bekommen hätte?

Wer weiß.. vielleicht ja nicht.


Dabei begann alles recht friedlich. Denn die Proteste konzentrierten sich zunächst nur auf die Geschäftsviertel Teherans, und weiteten sich dann auf andere Großstädte wie Isfahan, Schiras und Maschhad aus. In Teheran konzentrierten sich die Proteste auf den Großen Basar, wo Händler zunächst streikten und ein Eingreifen der Regierung forderten. Doch allmählich erfassten die Proteste auch andere Landesteile und Bevölkerungsschichten. Studentenverbände, die bereits frühere Protestwellen mitgetragen hatten, riefen zu Demonstrationen auf.


Und wie es dann halt immer so ist, wenn solche Proteste oder Demonstrationen größer werden, dann kann es schnell passieren, dass es an manchen Stellen - wenn Polizei und wütende Demonstranten aufeinander prallen - es zu einer Eskalation kommt. Das ist ja nichts ungewöhnliches. Das ist schon bei jeder Demo in allen Ländern - auch hier in Deutschland - oft genug passiert. Ok, natürlich sterben deswegen nicht immer gleich Menschen dabei, bzw. werden nicht immer dabei getötet. Das ist klar. Doch Verletzte gibt es dabei fast immer auf irgendeine Art. Doch warum das jetzt hier im Iran so übel ausgegangen ist, das schauen wir uns gleich genauer an. Und es ist auch die Frage, ob es überhaupt wirklich so viele Tote waren, wie in den Medien gesagt wurde - also so um die 30.000. Da scheint wohl eher übertrieben falsch zu sein.


Hier mal ein Artikel dazu.

Zeit.de - Menschenrechtsorganisation identifiziert mehr als 7.000 Tote im Iran (12. Februar 2026)


Hrana prüft nach eigenen Angaben derzeit die Identität von mehr als 17.000 weiteren mutmaßlichen Opfern. Das Time Magazine hatte am 25. Januar berichtet, bis zu 30.000 Menschen könnten allein an zwei Tagen getötet worden sein.
Das iranische Regime hat bisher von 3.117 Toten gesprochen. 2.427 der Opfer seien Zivilistinnen, Passanten oder Sicherheitskräfte gewesen und würden als "Märtyrer" geführt

Mahmood Amiry-Moghaddam, Leiter der in Norwegen ansässigen Organisation Iran Human Rights, sagte kürzlich der ZEIT, die staatlichen Angaben entbehrten "jeglicher Glaubwürdigkeit".



Es gab aber sehr wohl viele Verletzte und auch viele Festnahmen durch die Polizei.

Weiter ging es dann so:

Aufnahmen in den sozialen Medien zeigten, wie Sicherheitskräfte Tränengas einsetzten, um Demonstranten auseinanderzutreiben. Mit zunehmender Größe der Demonstrationen forderten die Protestierenden in mehreren Städten sowohl wirtschaftliche Entlastung als auch politischen Wandel, darunter Rufe nach "Freiheit" und offene Opposition gegen die Regierung. Die Demonstranten skandierten regierungskritische Parolen wie den - schon von früheren Protesten bekannten - Ruf "Frau, Leben, Freiheit" bis hin zu "Tod dem Diktator". Berichtet wird auch von Rufen wie "Pahlavi wird zurückkehren", "Es lebe der Schah" oder "Reza Schah, ruhe in Frieden".

Die Regierung ordnete an, sämtliche Behörden, Schulen, Universitäten, Banken und Kommunalverwaltungen im Großteil des Landes offiziell wegen Kälte und Energieknappheit zu schließen. Politische Beobachter werteten den Schritt jedoch als Versuch, die Proteste einzudämmen.Der Chef der iranischen Zentralbank, Mohammad Reza Farzi, trat Ende Dezember aufgrund der Proteste zurück; die Regierung ernannte Abdolnasser Hemmati, einen ehemaligen Wirtschaftsminister, zum neuen Präsidenten der Zentralbank. Präsident Massud Peseschkian forderte von den Menschen Solidarität statt Proteste; nur damit könne man die bestehenden Probleme überwinden. Kurz nach Protestbeginn hatte er in einer kurzen Botschaft noch wirtschaftliche Reformen versprochen.

Naja, jedenfalls schaukelt sich das dann weiter auf. Sicherheitskräfte gegen die Leute, mit Eskalation. Was da im Einzelnen genau gelaufen ist, kann keiner sagen, da auch das Internet gesperrt worden ist, um zu verhindern, Informationen darüber zu verbreiten.
Je nach Quelle werden unterschiedliche Zahlen von Toten und Verletzte genannt - und keiner weiß genau was stimmt. Es kann ja sein, dass die Zahlen in den Tausender-Bereich liegen - aber wo genau, weiß keiner.


Hier ist auch noch einmal ein Artikel von der "Zeit" dazu, zu diesem Thema:

Zeit.de - Der Streit um die Toten


Apropo Demonstrationen:

Dieses töten der Leute im Iran hat nun dazu geführt, dass auch hier in Deutschland und andere Länder Demonstrationen gegen das Regime stattgefunden haben.

In München sind 250.000 Menschen gegen die iranische Führung auf die Straße gegangen. Mit dabei: Schah-Sohn Reza Pahlavi, der den "Übergang" im Iran "anführen will".

In München haben nach Polizeiangaben über 250.000 Menschen gegen das Regime im Iran demonstriert. Sie machten dabei auf die Menschenrechtslage im Iran aufmerksam. Damit kamen deutlich mehr Menschen zu der Demonstration als angekündigt. Die Veranstalter hatten mit 100.000 Teilnehmern gerechnet. Die Menge verteilte sich auf der Theresienwiese und dem benachbarten Bavariaring. Es sei alles friedlich und ohne Störungen abgelaufen, sagte eine Polizeisprecherin am Nachmittag.

Der Sohn des 1979 gestürzten iranischen Schahs, Reza Pahlavi, sprach auch auf der Kundgebung. Er kündigte an, den "Übergang" im Iran anführen zu wollen und das Land in eine "säkulare, demokratische Zukunft" zu führen. Nach einem solchen Übergang könne man demokratische Wahlen abhalten. Pahlavi forderte die internationale Gemeinschaft auf, sich für die Freiheit der Iranerinnen und Iraner einzusetzen.

...

"Es ist Zeit, die Islamische Republik zu beenden", sagte Pahlavi am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz. Nur eine "schnelle Intervention" werde dazu beitragen, mehr Leben zu retten und der Sicherheit in der Region zu helfen.




Oder..


...

Vielleicht war ja doch alles ein wenig anders!


Vielleicht waren es gar nicht nur "normale Leute", die gegen die Sicherheitskräfte gekämpft haben und es dann eskalierte.

Vielleicht wurde ja "ganz bewusst" eskaliert.


Denn:

Die "Financial Times" hatte dazu im Januar 2026 einen interessanten Beitrag geschrieben.


Es wurden von Zeugen berichtet, dass unter den Demonstranten seltsamen in schwarz gekleidete Leute waren, die Waffen verteilten und die Menschen dazu aufforderten bei den Wahnsinn mitzumachen.

Hier mal ein Teil des Artikels in Deutsch übersetzt:


Zeugenaussagen vom Ort der Unruhen - einige direkt gegenüber der FT gemacht, andere über Mittelsmänner herausgeschmuggelt - zeichnen ein unklares Bild der Unruhen selbst, bei denen sich Agitatoren unter die echten Demonstranten mischten. Bei den Zusammenstößen kamen nicht nur unbewaffnete Bürger ums Leben, die Teil der führerlosen Menschenmengen waren, sondern auch gut ausgerüstete Sicherheitskräfte.

"Es gab Gruppen von Männern in schwarzer Kleidung, die sehr beweglich und schnell waren", sagte ein Demonstrant in Teheran. "Sie zündeten einen Mülleimer an und gingen dann schnell zum nächsten Ziel über."

Ein anderer Zeuge im Westen Teherans berichtete der FT, er habe etwa ein Dutzend durchtrainierte Männer gesehen, die "wie Kommandosoldaten aussahen", ähnlich gekleidet waren und durch die Gegend rannten und die Menschen aufforderten, ihre Häuser zu verlassen und sich den Protesten anzuschließen.

"Sie waren definitiv organisiert, aber ich weiß nicht, wer hinter ihnen stand", sagte er.



Ich habe mir in der Vergangenheit öfters mal die eine oder andere Demo genauer angeschaut. Hin und wieder, gerade dann wenn es eskaliert ist, war es nicht selten der Fall, dass diese Eskalation bewusst von "anderen Leuten" herbeigeführt wurde.
Es scheint also nicht verwunderlich zu sein, das es auch hier mit Absicht geschehen ist, und zwar nicht vom Iran, sondern vom Geheimdienst von USA und/oder Israel, wie z.B. der Mossad, CIA, oder sonstwer. Und warum? Naja, um das Land zu destabilisieren, und um dann die Zustimmung der westlichen Länder für den Angriffskrieg zu bekommen. Sie sehen doch in der Atomprogramm-Geschichte, was alles so gelaufen ist und wie stark USA und Israel den Iran immer unter Druck gesetzt hat. Und jetzt ist deren Auseinandersetzung auch eskaliert. Nun wenden sie eben auch ein paar andere Methoden an, um dafür zu sorgen, dass noch mehr Unruhen im Iran stattfinden, um das Land zu zerstören.

Denn die übliche Vorgehensweise ist immer so:
Vor dem Krieg kommt die Propaganda, und vor dem Raketenangriffen findet die Dämonisierung statt - damit man hinterher eine Rechtfertigung hat.

Das ist nichts ungewöhnliches, wenn man sich mit diesen Thema auskennt. Sowas hat der Geheimdienst schon öfters gemacht.

Es sollen wohl israelische Quellen geben, die das sogar bestätigen.
Es gab z.B. mal ein Tweet von einem Israelischen Reporter auf X, welcher in Englisch übersetzt wurde. Aber auch die "Israel National News" hat davon berichtet. Demnach sagte dieser Reporter folgendes:

Tamir Morag:

Tonight wie published in the main edition of Channel 14: Foreign elements are arming the protestors in Iran with live weapons, and this is the reason for the hundres of dead amaong the regime's people.

Anyone is free to guess who we're talking about.



Also, auf deutsch:

"Wir haben heute Abend in der Hauptsendung von Kanal 14 verkündet: Ausländische Elemente bewaffnen die Demonstranten im Iran mit Schusswaffen, was der Grund für die Hunderten von Todesfällen unter den Mitgliedern des Regimes ist.“


Hier der Link zu der "Israelischen National News": Israeli reporter's tweet reaches Iran



Also, Zeugen der Demos sagen, dass diese Gewalt eigentlich immer von diesen "seltsamen schwarz-gekleideten Leuten" ausging - nicht jedoch von den normalen Demonstranten oder den Sicherheitskräften. Im Verlauf der Unruhen, die durch diese Kräfte ausgelöst wurden, starben mehrere Polizisten durch direkte Schüsse, auch Zuschauer und Demonstranten starben. In Teheran, im Stadtteil Saadatabad haben solche Kräfte eine Moschee in Brand gesteckt. Der Mob zerstört Fahrzeuge, Wohnungen, Geschäfte und öffentliche Verkehrsmittel.Auch die Al-Rasool Moschee wurde angezündet.

Iranische Medien berichten (Link dahin funktioniert nicht mehr), dass in Teheran Polizeikräfte direkt mit Kalaschnikows angegriffen wurden, was zu mehreren Toten unter den Sicherheitskräften führte, einschließlich Mitarbeitern der Teheraner Kriminalpolizei. Aus anderen Orten wurden Schüsse auf Sicherheitskräfte berichtet.

In den westlichen Medien werden die Ereignisse natürlich vollkommen anders dargestellt. Demnach werden sie als friedliche Massenproteste erklärt, die von Sicherheitskräften brutal unterdrückt werden, inklusive des Einsatzes von Schusswaffen, Tränengas und Massenverhaftungen, was in Vorwürfen von Verbrechen gegen die Menschlichkeit gipfelt. Und natürlich Forderungen nach Sanktionen und sogar militärischem Eingreifen. Oppositionelle Berichte betonen hohe Verluste unter den Demonstranten und kritisieren die Regierung für die Verschleierung von Zahlen durch Internet-Blackouts und Zensur.


So wird also immer alles verdreht - nur um eine noch stärkere Rechtfertigung für den Krieg zu haben!


Ein weiterer Hinweis dazu ergibt dieser Fund hier:

Auf "X" hat einer (oder auch mehrere andere) solcher bewaffneten Randalierer zugegeben, dass sie getäuscht worden sind, und das sie ein Fehler gemacht haben.

Hier der Link:
X.com - Post von einem Arya Yadeghaar

In diesem Beitrag sagen sie, dass auch sie getäuscht worden sind. Sie hätten ein Fehler gemacht und hätten nicht nach Iran gehen sollen. Sie bitten die anderen darum,das nicht nachzumachen.

Tja.. es ist echt irre, was hier auf mehreren Ebenen für falsche Spiele gespielt werden.

Aber, damit Sie es jetzt nicht falsch verstehen. Diese Randalierer müssen nicht unbedingt direkt Geheimdienstleute sein. Oder besser gesagt: Das sind sie auch nicht, sondern es sind Leute, die - gegen Vergütung - vom Geheimdienst eingesetzt worden sind. Woher diese genau kommen, weiß ich natürlich nicht. Aber was der Geheimdienst z.B. auch macht, ist das, was wir aus so manchen Filmen oder Serien kennen: Sie holen sich bestimmte Leute aus dem Gefängnis (also Straftäter) und sagen zu denen: "Wir geben ihnen Strafmilderung (oder sie kommen früher heraus); wenn Sie für uns arbeiten."
Ja, doch. Genau das macht der Geheimdienst auch. Das ist keine Fantasie vom Film-Regisseuren, sondern gelebte Realität. Da gibt es so einige Beispiele, die ich mir in der Vergangenheit mal angesehen habe. Und oftmals ist es aber auch so, dass dann diese Leute auch noch getäuscht werden. Man darf also nicht denken, dass die Straftäter jetzt "das ganze Programm kennen". Nein, natürlich nicht. Man erzählt denen nur das, was sie wissen dürften und sollen, und lässt denen nur die Arbeit machen. Oftmals verbunden mit die eine oder andere Lüge. Auf diese Weise hat man motivierte Leute, die bereit sind irgendwas zu machen, wovon sie nicht wirklich wissen, woran sie in Wahrheit teilnehmen. Manchmal kommt es sogar vor, dass diese Leute dabei sogar ihr Leben lassen müssen, oder verletzt werden - oder zumindest hinterher doch wieder ins Gefängnis landen, z.B. dann, wenn sie anschließend als "offizielle Täter (oder Mittäter) bekannt werden". So was und vieles andere wird also gemacht. Wie genau das jetzt hier im Iran gemacht wurde, weiß ich nicht. Klar ist aber, dass es hier offensichtlich irgendwelche angeheuerten Leute gibt, die für den ganzen Stress bei den Demos gesorgt haben. Es waren halt - aus der Sicht des Geheimdienstes - "nützliche Idioten".

So funktioniert Krieg nunmal. Die Menschenmassen zuhause und vor dem Bildschirmen müssen ja mitgerissen werden.

Es geht also nicht um korrekte Aufklärung. Darum geht es nie bei Kriegen. Denn die meisten gängigen Darstellungen in den Medien blenden Irans lange Geschichte ausländischen Drucks, jahrzehntelanger Sanktionen, Morde von Politikern und Wissenschaftlern, Anschläge, Kriege, in denen ganze Generationen verloren wurden, und frühere gefälschte Beweise aus und zeichnen so ein verzerrtes Bild, das der Eskalation dient, nicht aber dem Verständnis. Die Botschaft wird nicht direkt ausgesprochen, aber sie wird indirekt kommuniziert und verinnerlicht. Und diese lautet:

"Diese armen Menschen werden unterdrückt. Ihr Staat steht vor dem Bankrott. Wir können die Menschen nur noch mit Gewalt vor den Diktatoren retten."


Tja.

Ein Scheiß Spiel. Aber den Kriegstreibern ist jedes Mittel recht. Hauptsache sie bekommen was sie wollen.

Denn der Iran ist sicher kein "gescheiterter Staat" und auch keine "brennende Ruine". Sicherlich gibt es dort auch Missstände, wie in jedem anderen Land auch. Aber das zu verändern ist Aufgabe der Iraner. Da muss sich niemand anders einmischen. Fast 90 Millionen Menschen führen dort ein normales Leben. Es hat alles soweit funktioniert.


Und dann schreibt Donald Trump auf einer Plattform "Truth Social", dass Hilfe unterwegs sei und forderte die Protestanten auf, weiter zu machen!

Zitat:
US-Präsident Trump hat den Demonstrierenden im Iran Unterstützung in Aussicht gestellt. Hilfe sei auf dem Weg, schrieb er auf Truth Social. Das Auswärtige Amt bestellte inzwischen den iranischen Botschafter ein.

Angesichts der Massenproteste im Iran hat US-Präsident Donald Trump bis auf weiteres alle Gespräche mit der Führung in Teheran ausgesetzt und den Demonstranten Unterstützung in Aussicht gestellt. "Iranische Patrioten, protestiert weiter! Übernehmt eure Institutionen!", schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Er habe alle Treffen mit iranischen Regierungsvertretern abgesagt, bis das "sinnlose Töten von Demonstranten aufhöre".

"Sie werden einen hohen Preis zahlen", schrieb Trump weiter. "Hilfe ist auf dem Weg", fügte der Präsident in Großbuchstaben hinzu. Was genau er damit meinte, war zunächst unklar.

Quelle: tagesschau.de - "Hilfe ist unterwegs"

Oder: Hier können Sie sein Post einsehen, der auf X.com verbreitet wurde: x.com - Post von Trump


Und die Iranische Beamte haben gewarnt, dass die USA mit einer harten Reaktion auf jeden Angriff rechnen müssten.

"Kommt und seht, was mit amerikanischen Schiffen und Militärstützpunkten in der Region geschehen wird“, sagte der Sprecher des iranischen Parlaments, Mohammad Baqer Qalibaf, bei einer regierungsfreundlichen Kundgebung am Wochenende.

„Kommt und verbrennt im Feuer der iranischen Nation so schwer, dass es für alle unterdrückerischen US-Herrscher zu einer bleibenden Lektion in der Geschichte wird. Kommt und findet heraus, was mit euch und der Region geschehen wird“, fügte er hinzu.


Quelle:
US bases will ‘burn in fire’ if Iran attacked, Parliament speaker warns Trump


Sie sehen also, die Iran hat schon Anfang Januar gewarnt, dass sie zurück schlagen werden, sollte die USA ihre Drohung wahr machen.




--- 22. Februar 2026 ---


Derweil gehen die Verhandlungen mit den Iran und der USA und Israel weiter. Die Iranische Regierung versucht es noch einmal mit einem Angebot einer erneuten Gesprächsrunde.

Zeit.de - USA und Iran verhandeln erneut in Genf



Gespräche über das iranische Atomprogramm sollen in die nächste Runde gehen. Der Iran droht im Fall eines US-Angriffs mit Vergeltung, sieht aber Chancen für Diplomatie.

Die Gespräche zwischen den USA und dem Iran über das Atomprogramm der Regierung in Teheran werden am Donnerstag in Genf fortgesetzt. Der Außenminister des Oman, Badr al-Busaidi, teilte in sozialen Medien mit, er freue sich, das Datum bestätigen zu können. Er werde sich mit Nachdruck für den erfolgreichen Abschluss eines Abkommens einsetzen. Der Oman hatte bereits in der vergangenen Woche die Verhandlungen in Genf moderiert.

Zuvor hatte Irans Außenminister Abbas Araghtschi mitgeteilt, er gehe von einer weiteren Gesprächsrunde mit der US-Delegation über das iranische Atomprogramm aus, die "wahrscheinlich" am Donnerstag in Genf stattfinden werde. In einem Interview mit dem US-Sender CBS News sagte Araghtschi, derzeit werde an Elementen für ein Abkommen gearbeitet. Aus den USA gab es zunächst keine Bestätigung.

US-Präsident Donald Trump hat wiederholt gedroht, den Iran mit Gewalt zu zwingen, sein Atomprogramm einzuschränken. Die Regierung in Teheran entgegnete, dass sie in einem solchen Fall mit einem Gegenangriff reagieren werde. Die USA haben indessen ihre Streitkräfte in der Region verstärkt. "Wenn die USA uns angreifen, dann haben wir jedes Recht, uns zu verteidigen", sagte Araghtschi. Er sehe aber "gute Chancen", den Konflikt über das iranische Atomprogramm auf diplomatischem Wege zu lösen.



Und nun spitzt sich die Lage langsam zu. USA und Iran haben verhandelt... und folgendes ist dabei heraus gekommen:



--- 28. Februar 2026 ---

Jetzt Achtung... ganz genau lesen... was jetzt passiert.



Bei indirekten Atomgesprächen mit der US-Regierung hat sich der Iran nach Angaben des Vermittlers aus dem Oman, Außenminister Badr al-Bussaidi, offenbar zu einer deutlichen Reduktion seiner Bestände an angereichertem Uran bereit erklärt. Die iranische Führung habe sich offen gezeigt, ihre Vorräte an angereichertem Uran "auf das niedrigstmögliche Niveau" zu senken, sodass diese ausschließlich als nuklearer Brennstoff genutzt werden könnten, sagte Badr al-Bussaidi dem Fernsehsender CBS.

Diese Zusage stelle einen "sehr wichtigen Durchbruch" dar, der zuvor "noch nie erreicht" worden sei, sagte Al-Bussaidi. "Wenn das eigentliche Ziel ist, sicherzustellen, dass der Iran niemals eine Atombombe haben kann, dann glaube ich, dass wir das Problem geknackt haben", fügte er hinzu. Eine Einigung sei in Sichtweite. Außerdem sei der Iran bereit, der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) "vollen Zugang" zu seinen nuklearen Stätten zu gewähren.




Also, der Iran hat nun zugestimmt (oder besser gesagt, sich so weit herunter drücken zu lassen) NUR NOCH Uran-Anreicherung für zivile Nutzung herzustellen! Also eben nur noch für die Atom-Energie - also eben die 3,5 Prozent Anreicherung!

Und: Sie haben den USA erlaubt ihnen VOLLEN Zugang zu ihren nuklearen Stätten zu gewährleisten! Soll heißen: Sie USA dürfen mit ihren Leuten kommen und da "gucken gehen".
Und jetzt sollte man doch meinen, das nun alles gut ist. Denn was soll man denn jetzt noch an angeblicher Gefahr von dem Iran erwarten? Sie wollen doch nur ihr Atom-Strom haben, und das sollte man denen doch gönnen, oder nicht? Was soll man denn mit 3,5 oder 4 Prozent Uran-Anreicherung schon anrichten können?

Doch nein, oh nein... der Trump war auch DAMIT nicht zufrieden!

Wenn es nach der USA gehen würde (und wahrscheinlich wohl auch nach Israel), dann sollte der Iran lieber GAR KEIN Uran haben!

Trump ist unzufrieden mit Verhandlungen

US-Präsident Donald Trump sagte unterdessen bei einem Besuch in Texas vor Journalisten, er verlange, dass im Iran keinerlei Urananreicherung stattfinde, auch nicht zur zivilen Nutzung. "Ich sage: keine Anreicherung", sagte Trump. Mit dem bisherigen Verlauf der Atomgespräche zeigte er sich erneut "nicht glücklich".

Mit Blick auf einen möglichen Angriff sagte er laut CNN, er habe eine "schwierige Entscheidung" zu treffen. "Wir wollen, dass der Iran keine nuklearen Waffen besitzt, und genau diese wichtigen Worte sagen sie nicht." Die Iraner wollten eine Vereinbarung schließen, er wolle aber eine bedeutungsvolle Einigung. "Ich würde es lieber diplomatisch lösen", sagte er. Die iranischen Verhandler seien aber "sehr schwierige Leute".



Tja.. darüber war der Iran natürlich auch nicht wirklich glücklich.

Auch die iranische Seite zeigte sich unzufrieden. Zuletzt forderte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi die USA auf, auf "übertriebene Forderungen" zu verzichten.



Quelle der Zitate:
Zeit.de - Omans Außenminister spricht von Durchbruch bei Verhandlungen


Ein Tag vorher, am 27.02.2026 war der Außenminister Oman bei CGS im Fernsehstudio. Dort sprachen sie über dieses Ergebnis der Verhandlung.

Schauen sie sich den Fernseher-Beitrag unbedingt mal an. Dieser ist natürlich auf Englisch. Und jch weiß nicht.. aber man sieht und merkt es den Außenminister an, dass er sehr unglücklich über diesen Umstand ist. Und möglicherweise ahnt er schon, dass am nächsten Tag eine "Katastrophe" passieren könnte. Auch wenn er in dem Interview sagt, dass er gute Aussichten sieht, dass dieser Deal diplomatisch gelöst werden kann, ist er sich aber dennoch nicht so sicher, ob Iran - wenn nicht von der USA - von Israel angegriffen werden könnte. Denn diese Frage wurde ihm auch im Interview gestellt - also ob er denkt Israel könnte als erstes angreifen. Seine Antwort war dann: "Ich hoffe nicht." Denn Israel spielt hier ja auch eine wichtige Rolle. Doch dazu gleich ein wenig mehr.

Sehen Sie hier:
Fernseher-Beitrag von CBS (27.02.2026) - Oman's foreign minister says U.S.-Iran nuclear "deal is within our reach"


Was auch geschehen ist:

Um den Druck auf den Iran zu erhöhen, haben die USA natürlich bereits Wochen vorher schon ihre Militärpräsenz in der Region deutlich verstärkt und zwei Flugzeugträger sowie Kriegsschiffe in die Region verlegt. Und zwar so wie es in der Grafik von dem Artikel vom 22. Februar 2026 (siehe "Militärpräsenz der USA") gezeigt wurde.


Also noch einmal: Der Iran hat sozusagen "kapituliert". Sie haben sich jetzt also vollständig darauf eingelassen kein Uran mehr anzureichern. Denn der Außenminister sagte ja: "Wenn das eigentliche Ziel ist, sicherzustellen, dass der Iran niemals eine Atombombe haben kann, dann glaube ich, dass wir das Problem geknackt haben.". Weiterhin sagte er auch, dass dies etwas "ganz neues" sei, was es noch nie gegeben hätte und sprach dabei von einem "Durchbruch".


Die Verhandlungen sollten dann am nächsten Tag, den 1. März weitergeführt werden.

Doch dazu kam es nicht...



Der Krieg beginnt!

Mitten in der Nacht zwischen 2 und 3 Uhr kommt es zu lauten Explosionen in Teheran. Feuer und Rauch steigt auf. Die Menschen geraten in Panik, rannten aus ihren Häusern, Sirenen gehen an!

Der Iran wurde angegriffen!


Die erste Meldung über den Angriff auf Iran lief am Morgen um 7:15 Uhr über die Nachrichtenticker. Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz teilte mit, dass die Armee einen "Präventivschlag" gegen Iran ausgeführt habe, um "Bedrohungen zu beseitigen". Zeitgleich gab die israelische Armee eine landesweite Warnung an alle Bürger aus und Warn-Apps alarmierten die Nutzer.

Etwas später meldete sich US-Präsident Donald Trump zu Wort und teilte mit, die US-Streitkräfte hätten einen großen Kampfeinsatz in Iran begonnen. Ziel sei, das amerikanische Volk dadurch zu schützen, "dass die unmittelbare Bedrohung durch das iranische Regime eliminiert wird", sagte Trump in einem auf sozialen Netzwerken veröffentlichten Video. Er warf Iran vor, Langstreckenraketen zu entwickeln, welche die USA und andere Länder bedrohten. Nun würden die Raketen und die Raketenindustrie zerstört sowie die Marine "ausgelöscht". Trump warnte zugleich, dass es bei iranischen Gegenangriffen auch US-Opfer geben könne: "Das kommt im Krieg oft vor."

Quelle:

tagesschau.de - Was über den Angriff auf Iran bekannt ist


Ein "Präventivschlag" also. Offenbar scheint die Bedrohung also nun so groß zu sein, dass es nicht mehr anders ging als den Iran anzugreifen - und das obwohl der Iran nun mit allen Forderungen (außer vielleicht mit den totalen Verzicht auf Uran) zugestimmt hat.

Natürlich haben beide Länder - sowohl Israel als auch die USA - den Iran angegriffen. Es ist nicht nur die USA, sondern vor allen Dingen auch Israel. Denn gerade sie waren ja immer die Meinung, dass der Iran angeblich Atomwaffen bauen wollte um vordergründig Israel zu vernichten.

Doch was genau ist passiert? Das schauen wir uns jetzt mal etwas genauer an. Die Meldungen an dem Tag überschlugen sich von Stunde zu Stunde.


-- Welche Ziele wurden angegriffen?


Genaueres war anfangs noch nicht klar. Es gab mehrere Explosionen in der Hauptstadt. Auch in anderen Stadtteilen kam es laut staatlichen Medien zu Explosionen. Vor Tankstellen hätten sich lange Schlangen gebildet, viele Bewohner versuchten, die Hauptstadt zu verlassen

Ein iranischer Regierungsvertreter bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters den Angriff auf mehrere Ministerien im Zentrum Teherans. Der iranische Außenminister räumte Verluste in den eigenen Reihen ein: "Wir haben vielleicht ein paar Kommandeure verloren, aber das ist kein so großes Problem."

Nach iranischer Darstellung sind wichtige Staatsmänner jedoch am Leben. Wohlauf seien neben Präsident Massud Peseschkian auch Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf sowie der Generalsekretär des Sicherheitsrats, Ali Laridschani. Auch Justizchef Gholam-Hussein Mohseni-Edschehi sei am Leben.


Irans oberster Führer getötet

Ajatollah Ali Chamenei wurde aber offenbar getötet.
Das verkündete Trump am späten Abend des 28. Februar auf seiner Online-Plattform Truth Social. Schon in den Stunden zuvor hatte es Meldungen über den Tod des geistlichen Oberhaupts gegeben.

Wer war dieser Ali Chamenei?

Chamenei war ein iranischer schiitischer Geistlicher und Politiker und von 1989 bis zu seinem Tod als Oberster Führer oder "Revolutionsführer" das politische und religiöse Oberhaupt der mehrheitlich schiitischen Islamischen Republik Iran. Zugleich war er die höchste geistliche Instanz im Rang eines Ajatollah und Oberbefehlshaber der Streitkräfte.
Chamenei stand als Oberster Führer mit unumschränkten Machtbefugnissen über allen Institutionen. Er vertrat eine konservative Politik des Islamismus, die nur selten Reformen zuließ. Dabei stützte er sich auf den am 20. Februar 1980 gegründeten Wächterrat, der über alle politischen Vorgänge, Parlamentsbeschlüsse, Gesetze und die Zensur der Medien wacht und dessen Besetzung er zur Hälfte selber bestimmte, zur anderen Hälfte entscheidend beeinflusste. Chamenei ernannte und beaufsichtigte die Freitagsprediger und bestimmte die Mitglieder des Nationalen Sicherheitsrates.


Quelle:
Wikipedia: Ali Chamenei



Das geistliche Oberhaupt der Islamischen Republik sei also nun tot. Zuvor hatten israelische Medien Chameneis Tod gemeldet, Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu sprach von vielen "Anzeichen" dafür. Iranische Regierungsvertreter haben Berichte über den Tod des Ajatollahs bisher zurückgewiesen.

Nach israelischen Angaben wurden auch führende Vertreter des iranischen Militärs getötet worden. Unter ihnen seien der Kommandeur der Revolutionsgarden, Mohammed Pakpur, sowie Verteidigungsminister Asis Nasirsadeh.

Erste Hinweise deuten darauf hin, dass die Ziele iranische Raketen und Abschussrampen waren. Andere Berichte besagen, dass der Präsidentenpalast bzw. die Regierungsgebäude angegriffen wurden. Außerdem gab es Bomben auf den internationalen Flughafen von Teheran.


Später dann wurden folgende Ziele im Iran (Theran) bestätigt:

- Das iranische Geheimdienstministerium
- Das iranische Verteidigungsministerium
- Das Büro von Ayatollah Khamenei
- Die iranische Atomenergiebehörde
- Parchin (iranischer Militärkomplex in Theran)


Aber auch in den iranischen Städten Ghom, Lorestan, Kermanschah, Karadsch und Tabris wurden Explosionen gemeldet.

Insgesamt wurden nach israelischen Angaben "Hunderte iranische Militärziele, darunter Raketenabschussvorrichtungen im Westen Irans", angegriffen. Die Angriffe richteten sich laut dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk Israels auch gegen Einrichtungen für ballistische Raketen. Die US-Angriffe auf Iran erfolgten von der Luft und von See aus.

Quelle:
tagesschau.de - Was über den Angriff auf Iran bekannt ist



Man muss sich an dieser Stelle nochmals in Erinnerung rufen, dass es bei den Forderungen nicht nur allein darum ging, das Atom-Programm komplett aufzugeben, sondern auch darum die Raketenentwicklung einzustellen und sich der Außenpolitik zu unterwerfen. Deswegen wurden eben auch militärische Ziele im Iran angegriffen.


---> Präsident Trump spricht zum Volk


Noch am 28. Februar 2026 hielt Donald Trump eine Rede - wo er die Angriffe auf Iran thematisiert.

Hier die Original-Rede mit deutschen Untertitel
M ORIGINAL MIT UNTERTITEL: Donald Trump erklärt in einer Rede die Angriffe auf den Iran


Kurz zusammengefasst, was er da sagt:

Das Ziel der USA ist es, da amerikanische Volk zu verteidigen, indem sie die Bedrohung durch das iranische Regime beseitigen. Denn diese sind - laut Trump - eine "bösartige Gruppe von sehr harten, furchtbaren Leuten". Seit 47 Jahren skandierte das Regime "Tod Amerika" und führe einen endlosen Feldzug aus Blutvergießen und Massenmord, der die Vereinigten Staaten, den Truppen und unschuldige Menschen trifft. Dann zählt er auf was Iranische Stellvertreter an Verbrechen an die USA begannen haben sollen - wie Geiseln halten bei der US-Botschaft, viele Angriffe aus US-Soldaten im Irak und auf US-Schiffen in internationalen Gewässern. Außerdem soll das Regime Terror-Milizen in Libanon, Jemen, Syrien und Irak ausgebildet und bewaffnet haben. Außerdem sprach er davon, dass das Regime kürzlich die Protestanten auf den Straßen von Iran getötet haben sollen. Doch wie wir gesehen haben, wahr alles vermutlich ganz anders. Deshalb darf Iran keine Atomwaffen haben, weil sonst die Bedrohung wohl noch schlimmer werden würde.
Dann sprach er von dem Angriff im Juni 2025 - warum es nötig war die Ziele, wo sie das Atomprogramm befürchteten, zu zerstören. Aber angeblich soll das Regime wieder versucht haben das Atomprogramm und die Langstreckenraketen wieder aufzubauen. Also wird die USA jetzt den Iran anzugreifen um ein für allemal dafür zu sorgen, dass der Iran sowas nie wieder machen kann. Laut Trump, ist es eine einfach Botschaft: Der Iran wird niemals eine Atomwaffe besitzen. Sie sollen das US-Militär fürchten. Anschließend fordert er die Islamischen Revolutionsgarde, die Streitkräfte und alle Polizisten auf, die Waffen nieder zu legen. Tun sie das, bekommen sie Immunität. Wenn nicht, erwartet denen - laut Trump - der sichere Tod.
Zum iranischen Volk sagt er, sie sollen in Deckung gehen und die Häuser nicht verlassen. Es wird gefährlich, überall werden Bomben fallen. Wenn sie fertig sind mit den Angriff, soll das Volk die Regierung übernehmen. Jetzt sei die Zeit das Schicksal zu ergreifen und eine glorreiche Zukunft freizusetzen.


Nun, wie ich gelesen habe, soll die "47 Jahre Feindseligkeit" damit begonnen haben, dass die USA 1953 ein Putsch gegen einen demokratisch gewählten Regierungschef unternommen haben.


Da der Iran ja bereits gewarnt hatte sich zu verteidigen, wenn sie angegriffen werden, haben sie auch nicht allzulange gewartet und mit den ersten Gegenschlag begonnen.


--> Wie hat Iran auf den Angriff reagiert?

Rund zwei Stunden nach der ersten Meldung über einen Angriff auf Iran wurden aus Israel iranische Gegenangriffe mit Raketen gemeldet. Die israelischen Behörden riefen Luftalarm aus. Im Norden Israels waren Explosionen zu hören, wie Bewohner berichteten.

In Tel Aviv und anderen israelischen Städten wird immer wieder Raketenalarm ausgelöst. Menschen sollen Schutzräume aufsuchen und dort auf Entwarnung warten. Die Verteidigung sei "nicht hermetisch", hieß es in einer Mitteilung des Militärs.

Die deutsche Botschaft in Tel Aviv forderte die Deutschen in Israel auf, sich dringend an die Anweisungen der Sicherheitsbehörden zu halten. "Bleiben Sie vor allem nah an geeigneten Schutzräumen", schrieb der deutsche Botschafter Steffen Seibert auf X.

Iran hatte in den Tagen zuvor mit Gegenschlägen im Falle eines Angriffs gedroht. Der Leiter der Sicherheitskommission, Ebrahim Azizi, sagte am Morgen: "Wir haben euch gewarnt. Nun habt ihr einen Weg eingeschlagen, dessen Ausgang nicht mehr in eurer Hand liegt."

Im Süden Syriens wurden nach Angaben der Nachrichtenagentur Sana vier Menschen durch eine iranische Rakete getötet. Diese habe ein Gebäude im Industriegebiet der Stadt Suweida getroffen. Syrien sperrte nach den Angriffen Teile seines Luftraums im Süden des Landes.

Zudem attackierte Iran nach eigenen Angaben vier US-Militärstützpunkte in der Region - den Militärstützpunkt Al-Udeid in Katar, den Stützpunkt Al-Salem in Kuwait, den Luftwaffenstützpunkt Al-Dhafra in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie die US-Flotte in Bahrain.

Das Verteidigungsministerium in Katar teilte mit, man habe eine Reihe von Angriffen auf das eigene Territorium erfolgreich abgewehrt. Die staatliche Nachrichtenagentur in Bahrain bestätigte den Angriff auf das Versorgungszentrum der US-Marine.

Auch Saudi-Arabien hat iranische Angriffe auf sein Territorium gemeldet. Die Angriffe hätten sich gegen die Hauptstadt Riad und die Ostprovinz des Königreichs gerichtet, so die staatliche Nachrichtenagentur SPA unter Berufung auf das Verteidigungsministerium.



Quelle:
tagesschau.de - Was über den Angriff auf Iran bekannt ist


Auch wurde aus Sicherheitsgründen mehrere Flüge gestrichen. Die Lufthansa hat z.B. alle Flüge zu mehreren Zielen im Nahen Osten gestrichen. Der Flugverkehr von und nach Dubai, Abu Dhabi, Riad und Dammam seit dem Tag unterbrochen. Die Verbindungen von und nach Tel Aviv, Beirut, Teheran und Amman würden bis zum 7. März gestrichen.


--> Iranische Staatsmedien bestätigten Tod von Chamenei

Am frühen Morgen des 1. März bestätigten der Iran nochmals den Tod von Chamenei. Den Tod des 86-Jährigen vermeldeten das Staatsfernsehen und die staatliche Nachrichtenagentur. Die Todesursache nannten sie nicht. Er sei als "Märtyrer" getötet worden, berichteten unter anderem die iranischen Nachrichtenagenturen.

Die Islamische Revolutionsgarde kündigt Rache für den Tod Chameneis an.
"Die Mörder des Imams der Nation werden einer harten, entschiedenen und abschreckenden Strafe nicht entgehen", heißt es in einer von der libanesischen Hisbollah-Miliz verbreiteten Erklärung der Elitestreitmacht des Irans. Die Hisbollah ist einer der engsten Verbündeten des iranischen Regimes. Die Revolutionsgarde, die Streitkräfte der Islamischen Republik und die Basidsch-Milizen würden "inneren und äußeren Verschwörungen entschieden entgegentreten" und die Aggressoren "mit einer abschreckenden und beispielhaften Antwort bestrafen", heißt es in der Erklärung weiter. Alle Teile der Gesellschaft werden darin aufgerufen, sich an der Landesverteidigung zu beteiligen.


Quelle:
tagesschau.de - Iranische Staatsmedien bestätigen Tod von Chamenei



Präsident Trump schrieb in den sozialen Medien Chamenei sei "einer der bösartigsten Menschen der Geschichte" gewesen. Sein Tod sei "nicht nur Gerechtigkeit für das iranische Volk, sondern für alle großartigen Amerikaner und all jene Menschen aus aller Welt, die von Chamenei und seiner Bande blutrünstiger Schläger getötet oder verstümmelt wurden". Er habe den US-Geheimdiensten und deren "hochentwickelten Überwachungssystemen" nicht entkommen können und sei in enger Zusammenarbeit mit Israel getötet worden.

Quelle:
tagesschau.de - Trump meldet Tod von Irans oberstem Führer Chamenei




--> Wie andere Länder diesen Krieg sehen


Russland und China:
Sie verurteilten die Angriffe, wobei Moskau eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats einberief und Peking vor "katastrophalen Folgen für den Frieden in der Region" warnte.

Der britische Abgeordnete und ehemalige Vorsitzende der Labour-Partei, Jeremy Corbyn, verurteilte die Angriffe Israels und der USA auf den Iran als illegal und unprovoziert und bezeichnete sie als „katastrophalen Akt der Aggression“, der die globale Sicherheit gefährdet. Er forderte die Regierung auf, diesen Verstoß gegen das Völkerrecht abzulehnen und eine Außenpolitik zu verfolgen, die auf Gerechtigkeit, Souveränität und Frieden basiert.

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez sagt, Spanien lehne die „einseitige Militäraktion der Vereinigten Staaten und Israels“ ab.


Isreal greift an

Trotz des laufenden Kiegs gegen den Iran setzt Israel auch Artillerieangriffe auf Teile des Südlibanon fort.
Die israelische Luftwaffe führt derzeit eine umfangreiche Welle von Luftangriffen gegen iranische Militärziele im Westen des Iran durch, wie die IDF mitteilt. Dort befinden sich die Raketenbasen. Iranische ballistische Raketen haben die Prince-Sultan-Luftwaffenbasis in Saudi-Arabien ins Visier genommen.


--> Exil-Iraner feiern den Angriff

In Berlin gibt es eine Demo von Exil-Iraner. Diese feiern den Angriff der USA auf Iran, weil sie es gut finden, dass dieses Regime zerstört wird.
BERLIN: "Eine unheimliche Emotion, die spürt man hier wirklich!" Exil-Iraner feiern die US-Attacken!


Gegen Mittag traf eine iranischen Rakete direkt eine NATO-Basis in Kuwait und verursachte „erhebliche Schäden“. Italienische Soldaten wurden verletzt.


--> Mädchenschule getroffen

Allerdings hat der israelische Luftangriff am späten Abend des 28.02.26 eine iranische Mädchenschule getroffen und damit über 100 Schülerinnen getötet.

Hier ein Video von zeit.de auf youtube:

Nach Raketenangriff im Iran: Aufnahmen zeigen zerstörte Mädchenschule


Ja, so sieht also ein "Präventivanschlag" aus?
Es wurde aber behauptet, der Vorfall sei das Ergebnis eines misslungenen iranischen Raketenstarts. Man weiß nicht genau, ob das Absicht war oder nicht und wer wirklich dafür verantwortlich ist.

Vor einigen Tagen gab es eine weitere Analyse dazu von zdfheute.de

USA für Angriff auf Mädchenschule in Iran verantwortlich?




--> Der weitere Verlauf an diesem Tag

Chronologische Entwicklungen seit ca. 15:00 Uhr bis ca. 20:00 Uhr

15:00–16:00 Uhr UTC: Massive Rauchwolken über Isfahan und Karaj sichtbar; israelische Quellen melden die Neutralisierung hochrangiger IRGC-Kommandeure in Teheran. Iran startet eine neue Welle von Raketenangriffen auf Israel und US-Basen in Bahrain und Qatar.

16:00–17:00 Uhr UTC: Explosionen in Bahrain nahe der US-Marinebasis (5. Flotte); unbestätigte Berichte über Treffer auf Öl-Anlagen in Saudi-Arabien. Israelische Luftverteidigungssysteme (Iron Dome) melden Abfangaktionen über dem Negev und Galiläa.

17:00–18:00 Uhr UTC: Iranische Medien berichten von mindestens 200 Toten durch US-israelische Angriffe, darunter die Kinder in der Mädchenschule in Minab. Netanyahu erklärt, Khameneis Komplex sei zerstört worden und es gebe "Anzeichen" für dessen Tod; Angriffe sollen "so lange wie nötig" andauern. …

18:00–19:00 Uhr UTC: Weitere iranische Angriffe auf US-Basen in Kuwait, Abu Dhabi und Saudi-Arabien; Berichte über Hunderte getötete US-Soldaten (unbestätigt von US-Seite). Europäische Länder verurteilen Irans regionale Angriffe und fordern Rückkehr zu Nuklearverhandlungen.

Ab 19:00 Uhr UTC: Aktuelle Berichte melden anhaltende Luftschläge auf Teheran und andere Provinzen; israelische Zivilisten bleiben in Schutzbunkern. Iranische Internetbeschränkungen behindern Echtzeit-Updates.


--> Aktueller Gesamtzustand des Krieges:

Militärische Lage: Die USA und Israel kontrollieren den Luftraum über Teilen Irans und haben nukleare Anlagen, Raketenprogramme und IRGC-Kommandos angegriffen. Iran hat Dutzende Raketen abgefeuert, die größtenteils abgefangen wurden, aber Treffer auf US-Stützpunkten und Öl-Infrastruktur gemeldet.

Der Konflikt weitet sich auf den Golf aus, mit Angriffen auf Bahrain, Qatar und Saudi-Arabien.

Opfer und Schäden: Über 200 Tote in Iran (einschließlich Zivilisten); begrenzte Schäden in Israel. Unbestätigte Berichte über den Tod Khameneis und anderer Führer. Quelle

Regionale Auswirkungen: Flugverkehr in der Region massiv eingeschränkt (z.B. Emirates, Qatar Airways); Proteste in den USA gegen den Krieg; Ölpreise steigen scharf.



Ok..

.. an dieser Stelle beende ich nun den ersten Teil dieser Artikel-Serie!

Im zweiten Teil schauen wir uns dann an was genau ab dem 1. März geschehen ist, bis hin zum 2. März.

Sie sehen also nun was die Hintergründe für diesen Krieg sind, und was hier am Anfang gelaufen ist.

Jedoch allerdings kann es natürlich sein, dass es noch andere Gründe für den Krieg gibt, von denen öffentlich nicht so groß gesprochen wird. Oftmals - oder eigentlich fast immer - sind Krieg auch mit Rohstoffe und Landbesitz verbunden. soll heißen, dass der Eine versucht den Anderen Schaden anzurichten um an die Rohstoffe zu kommen oder Land einzunehmen, um dann später an weiteren Rohstoffen zu kommen. Aber auch Religiöse Motive spielen recht oft eine Rolle - vor allem bei Israel gibt es da so seiniges zu sagen. Aber dazu vielleicht später mehr bei den anderen Teilen.

Was den Iran angeht, will ich auch nicht die Hand ins Feuer dafür legen, dass sie nie was böses getan haben. Denn so genau weiß ich es ja nicht. Es kann ja durchaus auch sein, dass hier und da mal das Regime hart durchgegriffen hat, oder auch sonstige schlimme Dinge getan hat. Aber "böse Taten" von Seiten der Regierungen und Geheimdienste findet man eigentlich so ziemlich überall auf der Welt. Ja, auch hier (in der gegenwärtige Zeit) in Deutschland.

Doch was genau der Iran wie getan haben soll, kann ich nicht sagen. Es wird in den Medien teilweise alles anders hingestellt, wie es in Wirklichkeit ist. Einige ist wohl gelogen, übertrieben, und verkehrt herum gedreht worden - so wie eben mit den Protesten im Iran. Und wie weiter oben gesagt, fing die "Feindseligkeit" mit den Iran wohl eher damit an, dass die USA diese Angriffsaktion damals begonnen haben. Meistens haben all diese Dinge eine lange Vorgeschichte, die oftmals sogar bis hin in vergangenen Zeit gehen. Aber was wahrscheinlich auch nicht der Fall sein wird, ist, dass es eine echte Bedrohung durch den Iran gegeben haben soll. Ich denke, auch das wird in den nächsten Artikeln weiter klar werden.

Und dann will ich an dieser noch einmal was zum Thema Israel sagen: Auch wenn die USA erst einmal so aggressiv auftritt, ist natürlich Israel gleichermaßen am Krieg beteiligt. Im genau zu sein, ist es sogar möglich, dass es gerade sie sind, die diesen Krieg unbedingt wollen! Ich denke, genaueres dazu werden wir auch in den weiteren Verlauf des Krieges noch sehen, bzw. werde ich in den nächsten Artikeln wahrscheinlich nochmal ansprechen müssen. Es wäre nämlich nicht verwunderlich, wenn Israel die USA teilweise unter Druck gesetzt hat und weiterhin setzt, diesen Krieg mitzumachen und vielleicht sogar teilweise Falsch-Informationen vom israelischen Geheimdienst erhält.


Um zum Schluss noch - falls es Ihnen interessiert:

Phillip Hopf und Dominik Kettner haben auf Youtube auf ihren neuen Kanal "Hopf & Kettner" ebenfalls ein sehr guten Podcast über die Hintergründe zu diesem Krieg gemacht. Da werden auch noch mal einige Einzelheiten geklärt.

Das größte Schachspiel der Geschichte: Warum Frieden sterben musste! - Hopf & Kettner #6


Herzlichst,

Sascha Markantelli




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