Sascha's Blog
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Vegetarische Fleischalternativen tragen bislang häufig Bezeichnungen wie "Veganes Mühlen Schnitzel" oder "Like Schnitzel". Künftig soll das jedoch nicht mehr erlaubt sein: Nur Produkte, die tatsächlich Fleisch enthalten, dürften dann auch so bezeichnet werden. Alle anderen müssten umbenannt werden. Über dieses Verbot stimmt das EU-Parlament am 7. Oktober ab. Sollte der Antrag angenommen werden, könnte die Regelung in Zukunft noch auf weitere Begriffe ausgeweitet werden.
Eingebracht wurde der Vorschlag von einer französischen Abgeordneten der Europäischen Volkspartei (EVP), der auch CDU und CSU angehören. Bereits 2020 hatte der Agrarausschuss einen ähnlichen Vorstoß unternommen, um traditionelle Fleischbezeichnungen ausschließlich für fleischhaltige Produkte zu reservieren, damals lehnte das Parlament den Antrag allerdings ab.
"Martin Michalik, der ernährungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Bremen, unterstützt den aktuellen Antrag: "Wenn auf einer Verpackung Wurst, Schnitzel oder Steak steht, dann sollte auch Fleisch drin sein - das ist eine Frage der Klarheit und des Respekts gegenüber unseren Landwirten und handwerklichen Betrieben." Pflanzliche Alternativen hätten zwar auch ihren Platz auf dem Markt, bräuchten aber klare Bezeichnungen, um Verwechslungen zu vermeiden.
Wurst war und ist das Produkt des Wunsches nach möglichst vollständiger Verwertung des (geschlachteten) Tieres. Durch die Verarbeitung zu Wurst kann Fleisch länger haltbar und verzehrfertig verpackt sein. Die ersten Würste, wenn auch nicht im heutigen Sinne, wurden vermutlich bereits in früher Zeit hergestellt.
Veggie-Schnitzel
Stand: 08.10.2025 19:58 Uhr
Das EU-Parlament in Straßburg hat entschieden: Vegetarische Fleischersatzprodukte dürfen weder Burger, Schnitzel, noch Wurst genannt werden. Bei norddeutschen Unternehmern stößt das auf Unverständnis.
Pilzbauer Eckard Janssen und Metzger Stefan-Horst Kuper aus Oldenburg produzieren eine fleischlose Wurst, die hauptsächlich aus Pilzen besteht. Für sie sei es wichtig, ihr Produkt mit dem Begriff Bratwurst bezeichnen zu dürfen. "Wie will man es sonst nennen - Stange?", fragt sich Janssen. Der Kunde identifiziere sein Produkt als Wurst, deshalb solle es auch so genannt werden dürfen. "Bei Markendingen wie Mortadella kann ich nachvollziehen, dass die vegetarische Variante nicht Mortadella heißt. 'Wurst' ist für mich allerdings nur die Bezeichnung der Form", sagt Metzger Kuper. Nun müssen sich die Niedersachsen möglicherweise eine neue Bezeichnung für ihr Produkt ausdenken.
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EU-Parlament stimmt für Abschaffung von Namen wie „Veggie-Burger“ und „Veggie-Wurst“
Das Europäische Parlament hat ein Verbot von Bezeichnungen wie „Veggie-Burger“ oder „Veggie-Wurst“ auf den Weg gebracht. 355 Abgeordnete stimmten in Straßburg für eine entsprechende Gesetzesänderung, 247 waren dagegen.
Das Verbot kann nur in Kraft treten, wenn auch eine Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten zustimmt. In dem Antrag der konservativen EVP-Fraktion heißt es, die Namen von vegetarischen und vegangen Ersatzprodukten seien oft irreführend. Burger, Steak, Schnitzel und Würste dürften nur so heißen, wenn sie auch Fleisch enthielten. Die für das Vorhaben im Europaparlament zuständige französische Abgeordnete Imart sagte, es gehe um Transparenz sowie um Anerkennung für die Arbeit der Landwirte. Pflanzenbasierte Ersatzprodukte böten zudem nicht die gleichen Nährwerte wie tierische Originale. Bundeskanzler Merz und Landwirtschaftsminister Rainer sowie die Fleischindustrie hatten das Vorhaben begrüßt.
Wie gefährlich ist die Vogelgrippe?
Stand: 24.10.2025 15:52 Uhr
Die Vogelgrippe breitet sich derzeit ungewöhnlich stark aus. Bundeslandwirtschaftsminister Rainer ruft nun zu verstärkten Vorkehrungen auf. Was ist über das Virus bekannt? Und besteht eine Gefahr für den Menschen?
Die Vogelgrippe ist in Deutschland weiter auf dem Vormarsch. In Baden-Württemberg wurden in einem Geflügelbetrieb 15.000 Tiere getötet, zuletzt starben Tausende Kraniche. Wegen der schnellen Ausbreitung der Vogelgrippe hat Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer zu verstärkten Schutzmaßnahmen aufgerufen.
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Wie ist die derzeitige Lage?
Zwar ist die Tierseuche in Deutschland inzwischen ganzjährig verbreitet, doch mit dem Vogelzug im Herbst erreicht das Infektionsgeschehen derzeit ein neues Ausmaß. Inzwischen wurden auch Großbetriebe mit Legehennen und Mastputen von dem Virus erfasst. Das bestätigte auch der Bundeslandwirtschaftsminister: "Aktuell gibt es zahlreiche Ausbrüche, sowohl bei Wildgeflügeln als auch bei Geflügelhaltungen", sagte Rainer. Das zuständige Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) spricht unter Hinweis auf die aktuell hohe Dichte an Wildvögeln in den Zugkorridoren von einer dynamischen Entwicklung. Das Risiko für weitere Ausbrüche in Geflügelhaltungen und auch für die Verbreitung unter Wildvögeln wurde auf die Stufe "hoch" heraufgesetzt.
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Was genau ist die Vogelgrippe?
Aviäre Influenza, abgeleitet vom lateinischen Begriff für Vogel (avis), ist eine durch Viren ausgelöste Infektionskrankheit, die vor allem bei wildlebenden Wasservögeln anzutreffen ist. Gefährlich ist nach Angaben des Loeffler-Instituts die hochansteckende Virusvariante HPAIV, die derzeit als H5N1 grassiert. Sie führt bei infizierten Tieren in der Regel zu schweren Verläufen und endet oft tödlich. Umgangssprachlich wird die Geflügelpest meist Vogelgrippe genannt.
Warum die Vogelgrippe in diesem Jahr anders ist
Mehr als eine halbe Million Tiere musste bereits gekeult werden. Forschende ordnen die frühe und ungewöhnlich heftige Vogelgrippewelle ein.
Die Vogelgrippe breitet sich in Deutschland in diesem Herbst ungewöhnlich früh und rasant aus. Seit Anfang September hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur 30 Ausbrüche in Geflügelhaltungen sowie 73 Fälle bei Wildvögeln registriert, wobei ein Vielfaches der infizierten Tiere verendet ist.
Um die Verbreitung einzudämmen, werden ganze Bestände von Geflügelmastbetrieben in die Ställe gesperrt oder gar gekeult, also vorsorglich getötet, wenn Infektionen festgestellt werden. Mehr als 500.000 Hühner, Enten, Gänse und Puten seien bislang getötet worden, erklärte das für Tiergesundheit zuständige FLI.
Die meisten Ausbrüche gibt es derzeit in Niedersachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Auch bei Wildvögeln liegen die Schwerpunkte der Epidemie in dieser Region. Allein in Brandenburg sind demnach mindestens 1500 Kraniche verendet. Das Science Media Center (SMC) hat Forschende zur aktuellen Dynamik befragt.
Die Marktbereinigung ist ein Marktmechanismus, der die Situation eines sogenannten Überangebots beseitigt. Einige Anbieter erzeugen Güter, die zu teuer sind oder aus anderen Gründen (z. B. veraltete Technik, Gestaltung, die den Nachfragergeschmack nicht mehr trifft, oder veränderte Rahmenbedingungen) nicht verkauft werden können. Diese Anbieter verschwinden dann vom Markt, sei es, weil sie von anderen Anbietern aufgekauft werden, weil sie sich aus dem Markt zurückziehen und nur noch andere Märkte bedienen oder weil sie Insolvenz anmelden.
Eine Marktbereinigung kann u. a. Ergebnis eines Verdrängungswettbewerbs oder Ruinösen Wettbewerbs sein, kann infolge von Wirtschaftskrisen entstehen oder unter dem Schlagwort Strukturwandel durchaus erwünscht und insofern forciert sein.
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