Spargel-Creme-Suppe mit Sauerkraut, Wildgrün und Mangold


veröffentlicht am 26.05.2026









Der Spargel ist wieder da!

Sehr gut! :-)
Dieses Jahr gibt es hier mal ein Rezept für eine Spargelcreme-Suppe, mit etwas Sauerkraut als Einlage. Außerdem werden auch gelbe Linsen mit in die Suppe gemixt. Wenn Sie kein Mangold haben, können Sie auch anderes Grün verwenden - oder dieses ganz weglassen.
Was ich aber auf jeden Fall mit hieingeben wollte, sind fein geschnittene Brennesselblätter. Ich habe auf meinen Terrassen-Balkon riesige Brennesseln stehen, mit sehr großen Blätter. Seit einiger Zeit ernte und verarbeite ich diese schon regelmäßig für unterschiedliche Dinge .Und da dachte ich mir, dass passt doch gut in einer Spargelcreme-Suppe. Joa, und deswegen dieses Rezept hier entstanden. .

Diese Suppe kann als Vorsuppe gegessen werden, oder einfach als Hauptmahlzeit. Da diese Suppe nicht so sehr sättigt, kann dazu ja etwas Baguette gegessen werden, oder irgendeine (vegane) Beilage nach Wahl.

Viel Spaß damit! :-)

Also dann ...


Hier die Zutaten:


für 1 Person


- 400 ml Wasser.

- 35 gelbe Linsen - einige Stunden vorher eingeweicht
- 180 g Spargel, ca. 3 Stangen; frisch oder gefroren
- 100 g Sauerkraut
- 1 TL Gemüsebrühpulver
- 1 EL Zitronensaft
- 3 Blätter Mangold - blanchiert
- ein paar Brennesselblätter, fein geschnitten
- 2 EL Kokosmilch oder -sahne




Vorbereitung:

Einige Stunde vorher (z.B. früh am morgen, wenn Sie diese Suppe gegen Mittag essen wollen) geben Sie die 35 g gelbe Linsen in ein Schälchen und gießen Sie Wasser darauf, sodass diese ein paar Zentimeter mit Wasser bedeckt sind. Somit können die Linsen etwas aufquellen und weicher und verdaulicher werden. Auch wenn man das mit den (geschälten) gelben Linsen nicht unbedingt machen müsste, tue ich das aber trotzdem - eben auch damit sie schneller fertig mit dem Kochen werden. Zubereitung:



legen Sie den frischen (oder den frischen eingefrorenen) Spargel bereit.



Zuerst gibt man die 400 ml Wasser in einem Topf und schaltet den Herd auf mittlerer Stufe. Das Wasser von den eingeweichten Linsen wird weg-geschüttet und diese werden nochmals mit etwas Wasser abgegossen. Dann kommen die Linsen in den Topf. Der Spargel wird nun in kleine Stücke geschnitten und ebenfalls mit in den Topf gegeben.





Jetzt wird alles zusammen aufgekocht.


Nun wird das gute Grün verarbeitet:



Die Mangold-Blätter werden vorab blanchiert. Dazu gibt man diese ebenfalls in ein Topf oder in irgendein anderes hitzebeständiges Gefäß. Mit einem Wasserkocher kocht man etwas Wasser auf. Dieses schüttet man dann einfach über die Mangoldblätter und lässt sie dort für 2 bis 3 Minuten drin liegen.





Das ist so die einfachste Variante - also Wasser mit einem Wasserkocher aufkochen um die Blätter zu blanchieren.
Das Wasser wird nun weg gegossen, die Blätter nochmal mit kalten Wasser abgespült und dann etwas ausgedrückt, damit nicht mehr so viel Wasser drin ist.


Nun schneidet man diese Blätter in ganz kleine Stücke.





Ebenfalls kann man die Brennesselblätter auch schon fein schneiden. Jedoch müssen diesen erst einmal unschädlich gemacht werden: Nach dem Ernten der Blätter, legt man diese zwischen zwei Küchentücher. Dann traktiert man diese mit einem Nudelholz, damit die Brennhaare brechen.


Nun spült man die Blätter etwas ab und schneidet diese ebenfalls in feine Stücke.






Mittlerweile sollten die Linse und die Spargelstücke schon etwas aufgekocht und weich geworden sein. Sobald das der Fall ist, gibt man diese zusammen mit etwas Flüssigkeit aus dem Topf, in einem Mixer.





Nun einmal kräftig mixen..






.. und dann wird dieser "Brei" zurück zum Topf gegeben.

Mit einem Schneebesen rührt man alles gut durch, und lässt alles noch einmal kurz aufkochen.




Währenddessen gibt man 1 TL Gemüsebrühepulver hinzu und das geschnittene Grün.
Nun wiegt man ca. 100 g Sauerkraut ab. Ich habe hier selbst gemachten Sauerkraut genommen. :-)




Natürlich kann man auch den gekauften Sauerkraut verwenden. Dabei ist es egal ob dieser pasteurisiert wurde oder nicht, da dieser eh etwas mitgekocht wird.

Nun wird noch der Zitronensaft dazu gegeben.

Nachdem dann alles nochmals gut gekocht hat, gibt man die 2 EL Kokosmilch, oder Kokossahne hinzu und rührt nochmals um.






Joa, und fertig ist die Suppe. Sie schmeckt wirklich sehr gut, mit einen leichten frischen Geschmack nach Sauerkraut und Zitronensaft.

Wie gesagt, wenn Ihnen das nicht reicht, können Sie etwas Baguette dabei essen, oder eine vegane Beilage, oder was auch immer Ihnen dazu einfällt.

Guten Hunger dann! :-)











Herzlichst,

Sascha Markantelli



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