Denn jetzt gibt ein schönen Früchtekuchen, nach eigener Idee.
Ich nenne ihn Tutti Frutti - Kuchen, eben weil man hier verschiedene Früchte in den Teig gibt. Die Idee ist natürlich nicht komplett neu. Anderswo im Internet habe ich ähnliche Rezepte gesehen, habe diese aber nach eigener Idee verändert - vor allem auch um es vegan und glutenfrei zu machen. Es ist ein klassisches High-Carb- Rezept, weil dieser eben aus vielen komplexen Kohlenhydrate-Sorten besteht.
Hinweis zum Update
Vor einigen Tagen habe ich auch diesen Kuchen mal wieder gebacken und die Rezeptur verbessert. Es war damals zwar auch nicht schlecht gewesen, aber ich hatte zuviele unterschiedliche Mehlsorten verwendet, darunter auch Maniokmehl - eine Mehlsorte, die man nicht unbedingt standardmäßig zuhause hat. Vor allem auch deswegen nicht, weil dieses ein recht teures Mehl ist. Auch habe ich damals eine größere Menge Kichererbsenmehl für den Teig verwendet. Auch das ist nicht notwendig um einen schönen Teig hinzubekommen. Stattdessen habe ich jetzt einfach die Kokosmehl-Menge von 50 g auf 75 g erhöht, das Kichererbsenmehl und Maniokmehl weg gelassen, dafür etwas Reismehl verwendet und auch etwas mehr Hirsemehl und Hafermehl. Insgesamt ist dadurch die Gesamtmenge an Mehl gesunken - von 320g auf nur 275g. Dank dem Kokosmehl, welches ja gut aufquillt, entsteht trotzdem ein echt guter und schöner Teig, mit großen Volumen. Insofern ist diese neue Rezept mehr an meine Standard-Rezeptur angepasst (siehe den Text zu "Meine Backphilosophie"). Auch habe ich die Zuckermenge reduziert. Egal ob man nun Xylit oder wirklich Zucker verwendet: Es ist eigentlich nicht nötig nochmals soviel Süße mit in den Teig zu geben, da ja eh genug süße Früchte mit drin sind. Außerdem kommt ja auch der Saft von den Cocktailfrüchten mit dazu, und oben auf den Kuchen kommt ja gemahlenes Xylit als Deko, und eine schmale Marzipan-Decke
Durch diese neue Rezeptur hat der Kuchen nun auch weniger Kalorien! :-) Ich meine einen Wert von ca. 135 kcal pro Stück Kuchen ausgerechnet zu haben. Insgesamt hat der Kuchen also um die 1600 bis 1700 kcal. Und das fast nur aus Kohlenhydrate. Also: Ein guter und schneller für den Körper verdaulicher Kuchen. :-)
Achja, und der Teig ist übrigens echt super geworden! Dieses neue Rezept ist sogar besser als das Alte. Es wird ein wirklich schöner lockerer Teig, der trotzdem gut zusammenhält. Und auch der Kuchen als Ganzes ist geschmacklich wirklich perfekt. Sehr lecker! Wenn Sie also mal einen schönen früchtigen Kuchen ausprobieren möchten, dann backen Sie diesen hier! Viel Spass damit! :-)
Hier nun das Rezept:
Teig für eine 26er Springform
75 g Kokosmehl
25 g Reismehl
100 g Hirsemehl
75 g Hafermehl
25 g Zucker/Xylit
2 TL Backpulver
15 g Flohsamenschalen
550 ml Wasser
Saft von der Dose Cocktail-Früchte (ca. 200 ml)
Früchte für den Teig:
1 Handvoll Rosinen oder Sultaninen
8 Datteln, klein geschnitten (Soft-Variante)
6 getrocknete Aprikosen, klein geschnitten
1 Apfel, klein geschnitten
1 kleine Banane, klein geschnitten
1 Dose Cocktail - Früchte, inklusive den Saft (420 g, Abtropfgewicht 220 g)
Topping
3 EL Xylit, gemahlen
100 g Rohmarzipan, ganz dünn ausgerollt
Zubereitung:
Zuerst gib man nach und nach alle trockenen Zutaten für den Teig in einer Schüssel, und mischt dann alles zusammen.
Dann schneidet man die Trockenfrüchte (Rosinen, Datteln, Aprikosen) etwas klein.
.. und diese werden dann zu den trockenen Zutaten in der Schüssel gegeben und gut unter gerührt.
Nun werden die frischen Früchte (Bananen, Äpfel) klein geschnitten.
.. und diese ebenfalls zu den anderen Zutaten in die Schüssel gegeben und ebenfalls gut unter gerührt.
Und zu guter Letzt öffnet man die Dose Cocktail-Früchte...
... und diese wird dann komplett (mit den Saft (ca. 200 ml) ) in die Schüssel gegeben.
Bevor man alles verrührt, wird jetzt auch das Wasser dazu gegeben und anschließend alles kräftig miteinander vermischt!
Danach ein paar Minuten warten bis alles gut aufgequollen ist.
Dann nehmen Sie die 26er Springform, befestigen Sie das Backpapier und fetten Sie den Rand der Form von Innen etwas mit veganem Fett (z.B. Alsan oder Kokosöl) ein. Dann wird die gesamte Teigmasse in dieser Form gegeben, alles gleichmäßig eingerührt und oben drauf etwas glatt gestrichen.
Nun kann der Kuchen gebacken werden . und zwar bei 180 Grad um die 45 Minuten. Anschließend aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
Anschließend kann der Kuchen aus der Form genommen werden.
Für die Marzipan-Decke: Ich habe hier bewusst nur 100 g Marzipan genommen. Denn diese Decke sollte ja auch nicht so dick und breit sein. Sonst schmeckt der Kuchen mehr nach Marzipan als nach den Früchten. Außerdem würde dann der Kaloriengehalt des Kuchen so massiv an die Decke gehen, wenn man die ganzen 250 g Rohmarzipan-Masse nehmen würde. Denn 100 g haben schon ca. um die 480 kcal.
Die 100 Marzipan zwischen zwei Lagen Backpapier legen und dann mit ein Nudelholz so gut wie möglich ausbreiten. Es wird, wie gesagt, eine etwas dünne Decke. Diese soll eigentlich nur dazu dienen, dass oben auf dem Kuchen eine glatte Oberfläche ist. Es könnte vielleicht sein, dass man die 100 g Marzipan nicht ganz so groß ausgerollt bekommt wie die Oberfläche des Kuchens. Das ist auch nicht weiter schlimm. Bei mir war es auch nicht so. Da ist ein kleiner Teil des Randes übrig geblieben.
Das reicht aber schon. Nun kann man die 3 EL Xylit nehmen, und diese fein mahlen. Dieses Puder-Xylit streut man dann oben über den ganzen Kuchen drauf. Insofern sieht man es jetzt eh nicht mehr, dass da ein Teil des Kuchen nicht ganz bedeckt ist. Gut, es sei denn, wenn der gemahlenen Zucker etwas schmilzt. Dann tut dieser das dort als erstes, wo keine Marzipan-Decke ist. Nunja, aber weitestgehend sind es doch ganz gut aus, oder? :-) Und zwar so:
Ich würde wirklich Xylit nehmen für die Deko und nicht herkömmlichen Puderzucker - der Kalorien wegen und der besseren Gesundheit wegen. :-) Außerdem hat Xylit diese besondere leicht kühlende Wirkung beim essen. Das macht den Geschmack dann auch besser als normaler Zucker.
Joa, und das war es auch schon. Ich muss sagen, so - nach dieser neuen Rezeptur - gefällt mir dieser Kuchen umso besser.
Also denn: Einen guten Hunger dann! :-)
Herzlichst,
Sascha Markantelli
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