Sascha's Blog


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  • Sonntag, 21. Dezember 2025

  • Hallo noch einmal!



    Dies wird jetzt mein letzter Blog-Beitrag in diesem Jahr sein. Der Nächste kommt erst wieder im neuen Jahr! :-)

    Doch zunächst einmal wünsche ich Ihnen eine schönen vierten - und damit auch letzten - Advent!


    Ich sagte ja, ein großes Update wollte ich jetzt nicht mehr machen, Aber dafür gibt es ein kleines Update in Form von 2 Rezepten und ein paar informationen rund um die kommende Weihnachtszeit und darüber hinaus.


    Ich habe ein Lebkuchen-Männchen gebacken, und vor einiger Zeit "weihnachtliche" Muffins.


    Hier das Rezept für das Lebkuchen-Männchen:

    Rezepte --> Kuchen und Gebäck --> Lebkuchen-Männchen


    Hier das Rezept für die weihnachtliche Muffins:

    Rezepte --> Kuchen und Gebäck -->Weihnachtliche Muffins



    Joa, und dann ist es in drei Tagen ja schon soweit!


    -->



    Alle Jahre wieder kommt das Christus Kind!

    Ich hoffe, Sie waren lieb und nett, damit Ihnen das Christkind was Schönes zu Heilig Abend schenken kann.



    Doch woher der Brauch kommt und was die Bedeutung von Weihnachten ist, dazu habe ich ja vor längerer Zeit schon mal einen Artikel geschrieben, den ich in meinen letzten Beitrag bereits verlinkt habe.

    Deswegen schauen wir uns jetzt mal ein paar andere interessante Dinge an.

    Zunächst einmal ist ja heute - wie jeder weiß - die ..


    Wintersonnenwende.

    Dieses Jahr fällt sie eben auf den 21.12 und bringt den kürzesten Tag und die längste Nacht des Jahres mit sich. Je nachdem ob wir z.B auch Schaltjahr haben oder nicht, kann es auch mal der 22.12. sein. Wie auch immer: Genau genommen haben wir heute nur ca. 8 Stunden Tag und 16 Stunden Dunkelheit. Danach - ab dem nächsten Tag - dreht sich wieder alles anders herum. Das Licht kommt also wieder.
    Und diese "Wiederkehr des Lichts" ist eben auch der Hintergrund für die verschiedenen Feierlichkeiten in diesem Zeitraum: Das Weihnachtsfest, wie es hier gefeiert wird, und viele andere in anderen Ländern. Das geht ja schon seit Ewigkeiten so. Es wird ja auch gesagt, dass bereits die alten Germanen in dieser Zeit das sogenannte "Julfest" gefeiert haben. Das ist ein Fest des Feuers und des Lichtes. Die Römer feierten um die Wintersonnenwende herum die "Saturnalien" - zu Ehren des Gottes Saturn, mit Kerzen und Symbolen des Neuanfangs.
    Jedoch muss man natürlich sagen, dass das "moderne Weihnachtsfest" teilweise durch Industrieinteressen im Laufe der Zeit etwas verfälscht wurde. Aber grundsätzlich feiern wir "die Wiederkehr des Lichts". Oder eben auch "die Auferstehung".


    Wandlungsprozesse?

    Denken wir doch mal nach: Der tiefste Punkt ist also der 21.12. Die Dunkelheit ist hier am stärksten vertreten. Die Dunkelheit ist auch der Tod. In der kalten und dunklen Jahreszeit "stirbt die Natur". Die Pflanzenwelt - teilweise auch einige Tiere - ziehen sich zurück in die Erde. Doch wenn das Licht wiederkehrt, dann kommt alles so nach und nach wieder. Nicht sofort am nächsten Tag, das ist klar. Denn mit Januar und Februar kommen ja noch die kältesten Monate auf uns zu. Aber nach dem Februar, wenn der Übergang (also die Wiederkehr des Lichts) schon deutlicher geworden ist, dann kommt alles wieder hervor - die "Natur steht wieder auf". Das Leben beginnt wieder von vorne. Also: Egal wie dunkel es wird, irgendwann kommt das Licht wieder. Diese Welt ist ein ständiges "Auf und Ab". Wie eine Schwingung eben - die Wellenferm. Es geht erst hoch bis zur einem höchsten Punkt, dann fällt alles nach unten ab bis zum tiefsten Punkt und dann geht alles wieder hoch, usw. Und innerhalb dieser großen Wellenform, gibt es viele kleine Wellenformen, die diese große Form nochmals unterteilen. Und diese kleineren Wellenformen werden wiederum unterteilt in noch viele kleineren Formen. Und so geht es noch einige Mal eo weiter.

    Und weil das so ist, also sich alles (die Lebensenergie) zum Winter hin nach innen zieht (also überall, auch bei uns Menschen), findet dort auch eine Wandlung statt, bzw. kann stattfinden. Wenn also die ganze Konzentration nach innen geht, dann hat man doch die Möglichkeit dort was zu erkennen, oder? Deswegen sagt man ja auch, dass genau diese Zeit eine gute Zeit der "Innenkehr" ist. Viele Dinge, die Ihre geistig-körperliche Gesundheit betreffen, beruhen doch auf Ihre "innere Einstellung". Wenn Sie also wissen wollen, woher Ihre negative Einstellung zu einem Thema kommt... wenn Sie wissen wollen, warum Sie in manchen Situationen so "doof reagieren",... wenn Sie wissen wollen, warum Sie so eine seltsame Angewohnheit haben, .. wenn Sie wissen wollen, was Ihre Krankheit grundsätzlich mit Ihrer Einstellung zu tun hat..., ja dann... schauen Sie doch mal nach INNEN!

    Denn dort sind die Ursachen!

    Der Geist bestimmt doch die Materie!

    Ihre innere geistige Einstellung bestimmt was im weiteren Verlauf - eben auch auf der körperlichen Ebene - später dann - passiert.
    Also: Wenn Sie Ihre Aufmerksamkeit nach Innen kehren, und dort dann richtig hinschauen und erkennen was da los ist, dann kann diese Ursache aufgelöst werden. Und wenn Sie dann wieder nach "vorne" kommen, dann ändert sich auch Ihre körperliche Gesundheit mit der Zeit.
    Und dann, wenn der Körper etwas verändert, kann er zwischenzeitlich einige Symptome machen! Denn Heilung kann auch mal "weh" tun. Insofern sind also nicht alle sogenannten Krankheiten immer Krankheiten, sondern vieles davon sind auch Heilprozesse. Es ist also kein Wunder warum gerade in dieser Zeit die Erkältungen öfters auftauchen. Ich habe ja einiges dazu schon in meiner Artikelserie Was ist eine Erkältung?" geschrieben. Das muss ich in Zukunft auch weiter führen. Denn Sie müssen verstehen, dass es manchmal auch so ist, dass sich innere Abläufe auch mal wandeln können, ohne das Sie sich vorher ganz bewusst hingesetzt haben und gesagt haben: "Ich ändere das jetzt!". Manchmal kann es passieren, dass Sie - aufgrund Ihres Verhaltens - mit Ihrer inneren Einstellung im Zwischenmenschlichen Beziehungen getriggert werden - was dazu führt, dass dann "dieses Verhalten" etwas mehr nach außen kommt und dann durch Ihr Bewusstsein wandert. Dann fangen Sie auf einmal an etwas mehr darüber nachzudenken und ändern was an Ihr Verhalten. Und auf einmal, ein paar Tage später, haben Sie z.B. "Erkältungssymptome". Jetzt husten Sie was heraus. Jetzt kann der Hals wieder etwas weiter zu gehen (Halsschmerzen; weil der Körper bei den Rachen-Mandeln wieder Zellaufbau macht, damit nicht mehr soviel "geschluckt werden muss"), oder es kann eine "Ent"-Zündung ablaufen, um bestimmte Stellen im Körper wieder herzustellen, bzw. zu reparieren; und so weiter. Denn Erkältungssymptome stehen oftmals direkt mit Kommunikation im Zusammenhang. Denn die Atemwege sind die Teile des Körpers, mit der wir alle "die selbe Luft atmen".
    Das und einiges mehr sind die Gründe warum es in dieser Jahreszeit gehäuft zu Erkältungen kommt. Aber auch andere "Krankheiten" oder Symptome können hier vermehrt auftreten. Wenn etwas stirbt und wieder aufersteht, dann kann eben was Neues kommen. Das ist der Wandlungsprozess. Das ist die Auferstehung; das ist der Neuanfang.




    Sternen-Konstellation

    Eine weitere Sache, die man auch noch zum Thema Auferstehung sagen kann, ist folgendes:

    Vom 21.12. bis zum 24.12. "verschwindet" die Sonne für 3 Tage hinter dem Horizont. In den 3 Tagen wo die Sonne "weg" ist, gibt es am Sternenhimmel ein interessante Konstellation. Es gibt dort 3 Sterne, die hintereinander stehen und die man die "3 Könige" nennt. In der gleichen Linie, auf der gleichen Achse, gibt es einen großen hellen Stern namens "Sirius". Und dann kommt noch die Sonne hinzu. In diesen 3 Tagen stehen die "3 Könige" zusammen in einer Linie mit Sirius und der Sonne. Diese "3 Könige" folgen den Sirius und "finden" die Sonne. Dann kommt die Sonne hervor und bringt langsam das Licht in die Welt zurück.

    Das ist quasi die Geschichte von den heiligen 3 Könige auf dieser Ebene.


    Dazu könnte man jetzt noch einiges mehr zu sagen.

    Naja. :-)

    Aber die andere Geschichte zu den "Heiligen 3 Könige" habe ich ja auch schon längst beschrieben, nämlich hier:

    Politik und Weltgeschehen --> Feiertage und ihre wahren Bedeutungen --> Heilige 3 Könige


    Joa, und ansonsten gibt es im Dezember noch ein paar nette



    Zahlen-Spielereien.


    Also, Heilig Abend ist am 24. Dezember. Die 24 ist das doppelt von der Zahl 12.

    Rechnen wir also "24 geteilt durch 2", dann kommen wir auf 12. --> 24.12.

    Der 6.12. ist auch ein Feiertag - nämlich der Nikolaustag.

    Rechnen wir jetzt "6 MAL 2" ergibt das auch 12.

    Die 6 ist also die Hälfte von 12 und die 24 das Doppelte von 12
    Die 24 ist auch eine 6 - nämlich was die Quersumme angeht: 2 + 4.

    Beide Tage - also der 24. und der 6. - sind die besonderen Feiertage im Dezember.

    Die 12 ist in der Quersumme eine 3.
    Somit ist das Datum: 6.12. --> 6 und 3.

    Bei dem 24.12. ist es genauso: 6 und 3.

    Rechnen wir beides zusammen: 6 + 3 kommen wir auf 9.
    Das Jahr 2025 ist jetzt auch in der Quersumme eine 9.

    Also haben wir (2+ 4) + (1+2) + 9

    6 + 3 + 9

    und das ergibt = 18

    Die 18 ist auch eine 9. --> 1 + 8 = 9.


    Nehmen wir jetzt die 3 Haupt-Feiertage im Dezember: 24.12, der 25.12. und der 26.12.

    Rechnen wir von den 3 Tagen (ohne den Monat) mal die Quersummen zusammen:

    (2+4) + (2+5) + (2+6)

    Dann ergibt das: 21

    21! Die Zahl 12 anders herum. Der Tag der Wintersonnenwende. Die 3 in der Quersumme!

    Rechnen wir jetzt aber die 3 Zahlen richtig zusammen, nämlich: 24 + 25 + 26

    dann ergibt das: 75

    Und naja.. die Quersumme von 75 ist: 12

    Die 12! Die Zahl des Monats Dezember. Die 3 in der Quersumme!


    Interessant, nicht wahr?


    Und was das jetzt alles zu bedeuten hat?

    Keine Ahnung.

    Aber, es ist doch interessant wie alles miteinander zusammenhängt - wie das Eine in das Andere greift, oder? :-)



    Und dann zum Schluss noch ein paar ..


    Rituale zur Wintersonnenwende.

    Da es bei der Wintersonnenwende also um ein Übergang geht, ist dieses Ereignis daher die perfekte Gelegenheit, erdende Rituale zu praktizieren, die uns zurück in den Einklang mit der Natur bringen und zudem unserer Seele guttun.
    Entsprechende Rituale helfen uns, diesen Kontakt wiederherzustellen und bewusst zu erleben, wie sich die Energie der Erde verändert.

    Hier also ein paar kraftvolle Rituale, die dabei helfen können:


    1. Lichtzeremonie: Entzünde das Feuer des Neubeginns

    Eines der bekanntesten Rituale zur Wintersonnenwende, das schon in der Antike gefeiert wurde, ist das Entzünden von Lichtern, um das zurückkehrende Licht der Sonne zu zelebrieren.
    Diese Zeremonie kann man ganz einfach nachempfinden:
    Zünden Sie Kerzen in Ihren Zuhause an oder, wenn Sie die Möglichkeit haben, machen Sie ein kleines Feuer im Freien. Während Sie die Flammen beobachten, können Sie darüber nachdenken, welche neuen Absichten Sie für das kommende Jahr setzen möchten.

    Das Feuer steht symbolisch für Reinigung und Transformation. Insofern könnte man das Ritual noch wie folgt erweitern: Nehmen Sie ein Zettel, auf denen Sie alte Gewohnheiten oder Dinge drauf schreiben , die Sie loslassen möchten, und geben Sie diesen ins Feuer. Diese symbolische Handlung unterstützt den Prozess des Neubeginns.


    2. Spaziergang in der Natur

    Da die Wintersonnenwende ja eine besondere Zeit des Innehaltens ist, kann ein Spaziergang in der Natur dabei helfen, diese Stille besonders intensiv zu spüren.

    Gerade zur Morgenstunde oder in den frühen Abendstunden, wenn das Licht nur sehr sanft ist, kann man diese besondere Atmosphäre sehr bewusst wahrnehmen.
    Außerdem kann man hier den Übergang von Licht zu Dunkelheit sehen. Am besten sucht man sich dazu einen besonderen Ort in der Natur aus, wo man weiß, dass man dort ungestört ist und dort die Möglichkeit hat inne zu halten. Leichte Meditationen und Konzentration auf den Atem kann das Gefühl noch verstärken.

    Auch kann man dieses Ritual mit dem Feuer-Ritual verbinden, indem man eine Nachtwanderung macht, zu der man eine tragbare Laterne oder eine weiße Kerze mit nimmt. Dann sollte es aber ein Wanderweg sein, wo man sich sicher ist, dass man sich da wohl fühlen kann, in Sicherheit ist und ungestört sein kann und es trotzdem dunkel ist.


    3. Altes loslassen, Neues willkommen heißen

    Wie ich schon weiter oben sagte, kann bei einem solchen Übergang mit der Innenkehr ein Prozess im Gang gesetzt werden, wo man alte Ängste, Sorgen und andere Dinge loslassen kann.
    Deswegen eignet sich die Wintersonnenwende perfekt für eine persönliche Rückschau. Setzen Sie sich in eine ruhige Ecke, zünden Sie eine Kerze an und reflektiere über das vergangene Jahr.

    Stellen Sie sich dabei Fragen, wie z.B.:

    - Was habe ich erreicht, auf das ich mit stolzer Zufriedenheit zurückblicken darf?
    - An welchen Hürden bin ich innerlich gewachsen?
    - Was hat in diesem Jahr ausgedient, das ich mit dieser längsten Nacht endgültig verabschieden darf?
    - Wofür bin ich mir selbst zutiefst dankbar, dass ich es durchgestanden habe?
    - Welche Beziehungen haben mich genährt und bei welchen muss ich stärkere Grenzen setzen?


    Schreiben Sie Ihre Gedanken auf und setzen Sie gleichzeitig eine Absicht für das kommende Jahr. um Ihre Ziele und Wünsche zu gewinnen.


    4. Räucherzeremonie: Lassen Sie alte Energien los

    Ein weiterer Brauch, der die Wiederkehr des Lichts und des Neuanfangs verdeutlicht, ist das Loslassen alter Energien. Das Räuchern von Kräutern ist ein kraftvolles Ritual zur Reinigung und Klärung:
    Zur Wintersonnenwende können Sie Kräuter wie Salbei, Wacholder oder Beifuß verwenden, um Ihr Zuhause von alten Energien zu befreien und Raum für Neues zu schaffen.
    Gehen dabei bewusst durch die Räume Ihres Hauses und lassen Sie den Rauch in alle Ecken fließen. Währenddessen können Sie sich visualisieren, wie negative Energien gehen und stattdessen Licht und Klarheit ihren Platz einnehmen. Öffnen Sie nach dem Räuchern alle Fenster, um die alten Energien symbolisch nach draußen zu schicken.


    5. Feier der Dunkelheit: Das neue Licht begrüßen

    Um die Wiederkehr des Lichts wirklich wertzuschätzen, lohnt es sich, die Dunkelheit einmal ganz bewusst zuzulassen. Dieses stimmungsvolle Ritual macht den Wendepunkt der Wintersonnenwende spürbar.

    Löschen Sie am Abend feierlich alle elektrischen Lichter und Kerzen in Ihrem Zuhause.
    Setzen Sie sich für einen Moment in die absolute Dunkelheit und spüren nach, was die Dunkelheit in Ihnen auslöst: Fühlt sie sich ruhig und geborgen an oder eher ungewohnt?
    Zünden Sie dann ganz bewusst ein Streichholz an und beobachten Sie das erste Glimmen und zünden Sie damit eine frische, weiße Kerze an. Symbolisch ist nun das neue Licht geboren.
    Verweilen Sie im goldenen Schein der Kerze und nehmen Sie wahr, wie sich die Atmosphäre im Raum und Ihr eigenes Gemüt durch das Licht verändern.
    Wenn Sie wollen, lassen Sie dieses besondere Licht so lange brennen, wie es Ihnen möglich ist, oder stellen Sie die Flamme sicher in einer Laterne.


    Texte entnommen von: einfachganzleben.de



    Sie sehen also, durch solche Rituale kann man diesen Übergang noch bewusster wahrnehmen und spüren, und somit direkter dafür zu sorgen, dass sich was in Ihren Geist zum positiven wandeln kann.





    Und nach diesem Ereignis der Wintersonnenwende folgen dann die sogenannten..


    12 Rauhnächte.

    Diese Nächte beginnen also um Mitternacht, des 24.12.2025 und enden um Mitternacht des 5. Januar 2026.

    Das ist jetzt die Übergangszeit zum Neuen Jahr, worauf dann die Heiligen 3 Könige folgen.

    In diesen Rauhnächten macht man im Prinzip ähnliches wie an der Wintersonnenwende. Man schaut nach innen, lässt altes los, macht Wünsche für das neue Jahr, es wird geräuchert und einiges mehr.

    Die Rauhnächte sind die Zeit, um in sich zu gehen und sich mit seinen Wünschen zu beschäftigen. Ein kleiner Rückzug aus dem Alltagstrubel, um sich vorzubereiten auf das neue Jahr. Die Ursprünge liegen aber bereits sehr lange zurück, dass man heute gar nicht mehr alles darüber weiß – aber zurück gehen die Rauhnächte auf den Übergang vom Mond- zum Sonnenkalender. Das Mondjahr ist mit 354 Tagen etwas kürzer als das Sonnenjahr. Es blieben 12 Nächte "übrig".
    Überliefert ist von den Ritualen der frühen Rauhnächte kaum etwas, da in dieser Zeit alles nur mündlich weitergegeben wurde. Die ersten schriftlichen Aufzeichnungen finden sich erst im 16. Jahrhundert.


    Rauhnächte-Ritual: Räuchern

    Rund um die Rauhnächte gibt es viele Rituale und Bräuche. Früher wurde diese Zeit auch "Rauch-Nächte" genannt. Schon bevor das Christentum hierzulande die vorherrschende Religion war, wurde das Ritual des Räucherns gelebt. Dadurch sollten böse Geister und Dämonen vertrieben, gute Geister willkommen geheißen, aber auch die Häuser gereinigt werden. Dies wurde sogar später im Christentum übernommen, wenn mit Weihrauch geräuchert wird.

    Zu den wichtigsten Rauhnächten zählen die Nächte von Weihnachten, Silvester und vor dem Dreikönigstag. Statt jede Nacht eigenes Räucherwerk zu nutzen, bietet sich alternativ an, eine passende Räuchermischung mit Weihrauch, Sandelholz und Drachenblut zu verbrennen.

    Rauhnächte-Ritual: 13 Wünsche verbrennen

    Ein Ritual, welches in den letzten Jahren neben dem Räuchern an Beliebtheit gewann, ist das Verbrennen von Wünschen. Bevor die Rauhnächte beginnen, macht man sich Gedanken, was man sich vom kommenden Jahr erhofft. Man formuliert 13 Wünsche, schreibt sie auf jeweils einen Zettel und faltet sie so, dass man den Text nicht mehr lesen kann.
    Am 25. Dezember nimmt man den ersten Zettel hervor und verbrennt ihn ungelesen. Das macht man jeden Abend, bis von den 13 Wunschzetteln nur noch einer übrig ist. Dieser letzte Wunsch wird nicht verbrannt - sondern man darf den Zettel öffnen und lesen. Damit dieser Wunsch in Erfüllung geht, ist man selbst gefordert.


    Weitere Dinge, die man in den Rauhnächten besonders gut machen kann, ist "Aufräumen". Dabei geht es nicht darum, dass man ausmisten und entrümpeln sollte, sondern nur die eigenen Dinge ordentlich und sauber sein sollten. Wer einmal so richtig ausmisten will, sollte dies vor den Rauhnächten erledigen. Es wird gesagt, dass es sonst Unglück bringt.
    Aber auch alte Schulden begleichen und Meditieren kann hier ebenfalls helfen. Und weitere Rituale zu den Rauhnächten ist das Kerzen aufstellen und das "Krach machen" um die bösen Geister zu verjagen. So soll man es wohl früher bei den Kelten und Germanen gemacht haben. Daher kommt dann wohl auch das "Krach machen" auf Silvester - mit Raketen und Böller.

    Apropos: Zu Silvester habe ich ja auch mal einen Beitrag geschrieben. Sehen Sie hier:

    Politik und Weltgeschehen --> Feiertage und ihre wahre Bedeutungen --> Silvester - Herkunft und Bedeutung



    Und weitere Information zu den Rauhnächten finden Sie z.B. hier:

    krautundrueben.de - Rauhnächte

    und hier:

    sonnentor.com - Rauhnächte, die stille Zeit im Jahr


    Es ist also viel los in den nächsten Tagen und Wochen. Eine besondere Zeit beginnt. Das Alte geht, das Neue kann kommen. Man kann sich bewusst darauf einlassen oder es lassen. :-) Aber, es ist ein Vorteil. Denn einen Übergang wird es garantiert geben. Diesen kann man sich leichter machen, wenn man die Energien nutzt. Denn das Leben ist nun einmal ständig im Wandel. Es ist ein Prozess. Und bei diesen Prozess wünsche ich Ihnen nun viel Erfolg!


    Also:

    Ich wünsche Ihnen dann frohe Weihnachten!    

    Ein gesegneten Heiligen Abend und ein schönes Weihnachtsfest!

         

    Viel Freude und Erfolg!




    Gesundheit und ein erfolgreichen Übergang ins Neue Jahr 2026!



    Tschüss,


    und bis zum nächsten Jahr - hier bei mir im Blog! :-)





    Herzlichst,


    Sascha Markantelli



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